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Herr und Hund
Entstehung
Seite
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So war das Werk getan, und der Mann atmete auf.Er legte die Waffe neben sich an das Ufer, zog sein Fell-eisen von den Schultern, stopfte die Beute hinein, schnallteden Sack wieder auf und stieg, fo angenehm beladen,gestützt auf feine Flinte wie auf einen Stock, in guterRuhe über dag Geröll und gegen die Büsche empor.

„Nun, der hat seinen Braten für morgen," dachte ichmit Beifall und Mißgunst. „Komm, Bauschan, nungehen wir, weiter geschieht nichts." Aber Bauschan, nach-dem er aufgestanden war und sich einmal um sich selbstgedreht hatte, fetzte sich wieder und schaute dem Mannenach, auch als dieser vom Schauplatz schon abgetretenund zwischen den Sträuchern verschwunden war. Es sielmir nicht ein, ihn zweimal zum Mitgehen aufzufordern.Er wußte, wo wir wohnten, und wenn er es vernünftigfand, mochte er noch längere Zeit hier sitzen und glotzen,nachdem die Sache sich abgespielt hatte und nichts mehrzu sehen war. Der Heimweg war lang, und ich für meinTeil machte mich daran, ihn zurückzulegen. Da folgteer denn.

Er hielt sich zu mir auf diesem ganzen peinlichen Heim-wege, ohne zu jagen. Er lief nicht schräg vor mir, wiees sonst seine Gewohnheit, wenn er eben zum Stöbernund Spüren nicht aufgelegt ist, sondern ging etwas hin-ter mir, im Schritt, und zog eine Art von Maul, wieich bemerken mußte, wenn ich mich zufällig einmal nachihm umsah. Das hätte hingehen mögen, und viel fehlte,daß ich mich dadurch in Harnisch hätte jagen lassen; imGegenteil war ich geneigt, zu lachen und die Achseln zu