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Herr und Hund
Entstehung
Seite
135
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zucken. Aber alle dreißig bis fünfzig Schritte gähnteer, und das war es, was mich erbitterte. Es war dasunverschämte, fperrangelweite, grob gelangweilte und voneinem piepsenden Kehllaut begleitete Gähnen, das deutlichausdrückt: „Ein schöner Herr! Kein rechter Herr! Einlumpiger Herr!", und wenn der beleidigende Laut michniemals unempfindlich läßt, so war er diesmal vermögend,unsre Freundschaft bis in den Grund zu stören.

„Geh!" sagte ich. „Geh fort! Geh doch zu deinemHerrn mit der Donnerbüchse und schließ dich ihm an, erscheint ja nicht im Besitze eines Hundes, vielleicht kann erdich brauchen bei seinen Taten. Er ist zwar nur ein Mannin Manchester und kein Herr, aber in deinen Augen mager ja einer sein, ein Herr für dich, und darum empfehleich dir aufrichtig, zu ihm überzugehen, da er dir denn nuneinmal einen Floh ins Ohr gesetzt hat, zu deinen übrigen."(So weit ging ich.) „Ob er auch nur einen Jagdscheinaufzuweisen hat, wollen wir ihn nicht fragen, es könntesein, daß ihr in Ungelegenheiten kämet, wenn man eucheines Tages bei eurem sauberen Treiben ertappt, aber dasist eure Sache, und mein Rat ist, wie gesagt, der auf-richtigste. Uber dich Jäger! Hast du mir je einen Hasengebracht für meine Küche, von all denen, die ich dich Hetzenließ? Meine Schuld ist es nicht, wenn du keinen Hakenzu schlagen verstehst und mit der Nase in den Kies fährstwie ein Narr, in dem Augenblick, wo es gälte, Gewandt-heit zu zeigen! Oder einen Fasan, der doch nicht minderwillkommen gewesen wäre in den schmalen Zeiten? Undjetzt gähnst du! Geh, sage ich. Geh zu deinem Herrn mit