Item, mein verzweifelt Herz hat mirs verscherzt. Hattewohl einen guten geschwinden Zopf und Gaben, mir von oben hergnädig mitgeteilt, die ich in Ehrsamheit und bescheidentlichhätte nutzen können, fühlte aber nur allzu wohl: Es ist dieZeit, wo auf fromme, nüchterne Weis, mit rechten Hingen, keinWerk mehr zu tun und die Eunst unmöglich geworden ist ohneTeufelshilf und höllisch Feuer unter dem Kessel... Ja undja, liebe Gesellen, dass die Kunst stockt und zu schwer wor-den ist und sich selbsten verhöhnt, dass alles zu schwerworden ist und Gottes armer Mensch nicht mehr aus und einweiss in seiner Hot, das ist wohl Schuld der Zeit, lädt aberEiner den Teufel zu Gast, um darüber hinweg und zum Durch-bruch zu kommen, der zeiht seine Seel und nimmt die Schuldder Zeit auf den eigenen Hals, dass er verdammt ist. Dennes heisst: Seid nüchtern und wachet! Das aber ist manchesSache nicht, sondern, statt klug zu sorgen, was vonnöten aufErden, damit es dort besser werde, und besonnen dazu zu tun,dass unter den Menschen solche Ordnung sich herstelle, diedem schönen Werk wieder Lebensgrund und ein redlich Hinein-passen bereiten, läuft wohl der Mensch hinter die Schul undbricht aus in höllische Trunkenheit: so gibt er sein Seeldaran und kommt auf den Schindwasen.
- Also, günstige liebe Brüder und Schwestern, hab ichsgehalten und liess Nigromantia, carmina, incantatio, venefi-cium und wie sonst Wörter und Namen genannt werden mögen,all mein Sach und Verlangen sein. Bin auch bald mit Jenemzusprach kommen, dem Wendenschimpf, dem Mannsluder, im wel-schen Saal, hab viel Gespräch mit ihm gehalten, und hat mirvon der Hellen Qualität, Fundament und Substanz gar manchesverkünden müssen. Hat mir auch Zeit verkauft, vierundzwanzigunabsehbare Jahr, und sich gegen mir versprochen und ver-lobt für diese Frist, auch mir Grosses verheissen und vielFeuer unter den Kessel, dass ich fähig sein sollte zum Werk,
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