ihr wollet mein Fürtragen nicht in Argem auf- und annehmen,sondern es zum besten verstehen, denn ich ein wahrhaft Ver-langen trage, euch Guten und Harmlosen, wenn nicht Unsündi-gen, so doch nur gewöhnlich und erträglich Sündigen, dieich darum herzlich veracht, aber inbrünstig beneide, ein voll,mitmenschlich Geständnis zu tun, da mir das Stundglas vorden Augen steht, dass ich gewärtig sein muss, wenn es aus-läuft die letzten Körnchen durch die Enge und er mich holenwird, gegen den ich mich mit meinem eigenen Blut so teuerverschrieben, dass ich mit Leib und Seele ewig sein gehörenwollen und in sein Hände und Gewaltsam fallen, wann das Glasausgeronnen und die Zeit, so' 1 'seine Ware ist, zum Ende ge-laufen.
Hier wurde noch einmal da und dort durch die Nase ge-lacht, aber es gab auch einiges Zungenschnalzen am Daumennebst Kopfschütteln, wie über eine Taktlosigkeit, und Einigebegannen, finster forschend zu blicken.
- Wisst es also, sagte der am Tische, - ihr Guten undFrommen, die ihr mit euerer mässigen Sünd in Gotes (wiederverbesserte er sich und sagte: "Gottes", kam aber dann aufdie andere Form zurück) - die ihr in Gotes Gnade und Nach-sicht ruhet, denn ich habe es so lange bei mir verdruckt,wills euch aber nicht länger verhalten, dass ich allbereitseit meinem einundzwanzigsten Jahr mit dem Satan verheiratbin und habe mit Wissen der Fahr, aus wohlbedachtem Mut,
Stolz und Verwegenheit, weil ich in dieser Welt einen Ruhmerlangen wollen, eine Versprechung und Bündnis mit ihm auf-gerichtet, also dass alles, was ich währender Frist von vier-undzwanzig Jahren vor mich gebracht, und was die Menschenmit Recht misstrauisch betrachtet, nur mit seiner Hilf zu-standkommen, und ist Teufelswerk, eingegossen vom Engel desGiftes. Denn ich dachte wohl: Wer da kegeln will, muss auf-setzen, und muss heute Einer den Teufel zu Huld nehmen, weil
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