nicht imd nicht vom Thee. Ich scheine lächerlicher Weisevergessen zu haben, dass auch du von Fleisch und Blut bistund nicht in Asbest gewickelt gegen den Reiz des Holden undSchönen. Du liebst sie also, oder, sagen wir, du bist ver-liebt in sie. Nim aber lass mich dich eines fragen. Stehtes so, dass unsere Absichten sich überkreuzen, dass du siebitten wolltest, deine Frau zu werden?
Schwerdtfeger schien zu überlegen. Br sagte:
- Hein, ich habe daran noch nicht gedacht.
- Nicht? Gedachtest du etwa, sie einfach zu verführen?
- Wie du sprichst, Adrian! Sprich nicht so! Nein, auchdaran habe ich nicht gedacht.
- Nim, dann lass dir sagen, dass dein Geständnis, deinoffenes und dankenswertes Geständnis, viel eher danach ange-tan ist, mich an meiner Bitte nur fester halten zu lassen,als dass es mich bestimmen könnte, davon abzustehen.
- Wie meinst du.
- Ich meine es in manchem Sinn. Ich habe dich zu diesemLiebesdienst ersehen, weil du dabei weit mehr in deinem Ele-ment bist, als, sagen wir, Serenus Zeitblom. Weil von direin Etwas ausgeht, das ihm fehlt, und das ich meinen Wünschenund Hoffnungen für günstig erachte. Dies ohnehin. Nun aberteilst du sogar meine Empfindungen in gewissem Grad, ohnedoch, wie du mir versicherst, meine Absichten zu teilen.
Du wirst aus eigener Empfindung sprechen - für mich und mei-ne Absicht. Unmöglich kann ich mir einen berufeneren, er-wünschteren Werber denken.
- Wenn du es in diesem Lichte siehst -
- Glaube nicht, dass ich es nur in diesem sehe! Ich sehees auch im Lichte des Opfers, und du kannst wahrhaftig ver-langen, dass ich es so sehe. Verlang es nur! Verlang esmit allem Nachdruck! Denn das heisst, dass du, das Opferals Opfer anerkannt, es bringen willst. Du bringst es im