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Doktor Faustus : das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde
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der damit gewissermassen im Zeichen stand dieser Konstella-tion, vielleicht darin hatte stehen sollen, sodass der Ein-geweihte in ihr die eigentliche Idee des Tages erkennen moch-te.

Es traf sich natürlich und richtig, dass nach Adrians Hin-zukommen die Landschaft draussen sich ins Bedeutendere zuheben und, allerdings aus der Perne noch, verschneite Hochwelthereinzublicken begann. Schildknapp tat. sich hervor, indemer diese und jene Gipfelwand, die man 'unterschied, bei Hamenzu nennen wusste. Die bayrischen Alpen weisen keine Gigantenhehrsten Hanges auf unter ihren Erhebungen, aber es war doch,im reinen Schneckleide, eine kühn und ernst sich aufbauende,zwischen Waldschlucht und Weite wechselnde Winterpracht, indie wir hineinfuhren. Dabei war der Tag bedeckt, zu frosti-gem Weiterschneien geneigt und sollte sich erst gegen Abendklären. Dennoch galt unsere Aufmerksamkeit meist den Bilderndraussen, selbst unterm Gespräch, das von Marie auf das inZürich gemeinsam Erlebte, den Abend in der Tonhalle, dasViolinkonzert gelenkt wurde. Ich beobachtete Adrian in derUnterhaltung mit ihr. Er hatte ihr gegenüber Platz genommen,die zwischen Schildknapp und Schwerdtfeger sass, während dasTantchen sich Helenen und mir in gutmütigem Geplauder widmete.Deutlich konnte ich sehen, wie er sich vor Indiskretion zuhüten hatte beim Anschauen ihres Gesichtes, ihrer Augen.

Mit seinen blauen sah Rudolf dieser Versunkenheit, diesemSich besinnen, Sich abwenden zu. Hatte es nicht etwas vonTrost und Entschädigung, dass Adrian den Geiger vor dem Mäd-chen gar so emphatisch lobte? Da sie sich des Urteils überdie Musik bescheiden enthielt, war nur von der Aufführungdie Hede, und Adz'ian erklärte mit Nachdruck, die Anwesenheitdes Solisten dürfe ihn nicht hindern, sein Spiel meister-haft, vollendet, einfach unübertrefflich zu nennen, - woraner noch einige sehr warme, Ja preisende Worte über Rudis ,

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