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Sr rief mich in Preising ah, um mich, wie er sagte, umeinen Gefallen zu bitten. (Seine Stimme war gedämpft undetwas monoton, sie liess auf Kopfschmerzen schliessen.) Erhabe das Gefühl, sagte er, dass man den Damen in der PensionGisella ein wenig die Honeurs von München machen müsse. Essei geplant, ihnen einen Ausflug, in die Umgebung zu bieten,wozu das schöne Winterwetter ja einlade. Er erhebe keinenAnspruch auf die Autorschaft der Idee, sie sei von Schwerdt-feger ausgegangen. Aber er habe sie aufgegriffen und über-legt. Es komme Füssen in Betracht, mit Neu-Schwanstein.
Besser aber sei vielleicht noch Ober-Ammergau und eine Schlit-tenfahrt von dort nach Kloster Ettal, das er persönlich gernhabe, über Schloss Linderhof, eine Kuriosität immerhin,besichtigenswert. Was ich meinte.
Ich hiess den Gedanken selbst und Ettal als Ausflugszielgut und richtig.
- Natürlich müsst ihr mitkommen, -sagte er, - du und deineFrau. Wir werden es an einem Sonnabend machen - soviel ichweiss, hast du Samstags keine Stunden zu geben dieses Seme-ster - sagen wir also übermorgen in acht Tagen, falls wirnicht garzu arges Tauwetter bekommen. Ich habe auch Schild-knapp schon Bescheid gesagt. Er liebt dergleichen leiden-schaftlich und will sich auf Skiern an den Schlitten binden.
Das alles fand ich vorzüglich.
Er bitte mich nun, Folgendes zu verstehen, fuhr er fort.
Der Plan sei, wie gesagt, ursprünglich von Schwerdtfeger aus-gegangen, aber ich würde wohl Sinn für seinen, Adrians, Wunschhaben, dass man in der Pension Gisella nicht den Eindruckhätte. Er möchte nicht, dass Rudolf dort dazu auffordere,sondern lege einen gewissen Wert darauf, das selber zu tun,
- wenn auch wieder nicht allzu direkt. Ob ich so gut sein
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