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Doktor Faustus : das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde
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sches Unglück, je vous le jure. Die Deutschen sollten demJuden erlauben, den m6diateur zu machen zwischen ihnen undder Gesellschaft, den manager, den Impresario, den Unter-nehmer des Deutschtums - er ist durchaus der rechte Manndafür, man sollte ihn nicht an die Luft setzen, er ist in-ternational, und er ist pro-deutsch... Mais c’est en vain.Et c'est tr§s dommage! Was rede ich noch? Ich bin längstfort. Cher Maitre, j*6tais enchantä. J'ai manqu6 ma mis-sion, aber ich bin entzückt. Mes respects, monsieur le pro-fesseur. Vous m’avez assist4 trop peu, mais je ne vous enveux pas. Mille choses a Madame Schwei-ge-still. Adieu,adieu...

XXXVIII

Meine Leser sind unterrichtet darüber, dass Adrian dasJahre lang beharrlich gehegte und geäusserte Anliegen RudiSchwerdtfegers erfüllt und ihm ein Violin-Konzert auf denLeib geschrieben, ihm das glänzende, geigerisch ausserordent-lich dankbare Stück auch persönlich zugeeignet und ihn sogarnach Wien zur Erstaufführung begleitet hatte. Ich werde anihrem Ort die Tatsache besprechen, dass er einige Monatespäter i.e. gegen Ende. 1924, auch den Wiederholungen in Bernund Zürich beiwohnte. Dem zuvor aber möchte ich, in ernste-stem Zusammenhang auf die vielleicht vorlaute, vielleichtmir nicht anstehende Kennzeichnung zurückkommen, die ich wei-ter oben dieser Komposition zuteil werden liess, des Sinnes,sie falle durch eine gewisse verbindliche virtuos-konzertanteWillfahrtigkeit der musikalischen Haltung ein wenig aus demRahmen von Leverkühns unerbittlich radikalem und zugeständnis-losem Gesamtwerk. Ich kann nicht umhin, zu glauben, dass

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