embarassant, n*est-ce pas? Une confusion tragique.
- Tragique, messieurs. Ich nenne es so, weil nach meinerMeinung das Unglück der Welt auf der Uneinheitlichkeit desGeistes, der Dummheit, der Verständnislosigkeit beruht, dieseine Sphären von einander trennt. Wagner schmähte den ma-lerischen Impressionismus seiner Zeit als Kleckserei,- strengkonservativ, wie der Mann war, auf diesem Felde. Dabei ha-ben seine eigenen harmonischen Ergebnisse doch eine Mengemit dem Impressionismus zu tim, führen zu ihm hin, gehen alsDissonanzen häufig schon über die impressionistischen hinaus.Gegen die Pariser Kleckser spielte er Tizian aus; der seidas Wahre. A la bonne heure. Aber in Wirklichkeit war seinKunstgeschmack wohl eher etwas zwischen Piloty und Makart,dem Erfinder des dekorativen Bouquets, und Tizian, das warmehr Lenbachs Sache, der seinerseits von Wagner so viel ver-stand, dass er den 'Parsifal" ein Tingel-Tangel nannte - undzwar in des Meisters Gesicht hinein. Ah, ah, comme c'estmllancholique, tout ca!
- Meine Herren, ich bin schrecklich abgekommen. Aberdas will sagen: ich bin abgekommen von meinem Vorhaben.
Nehmen Sie meine Plauderhaftigkeit als Ausdruck der Tatsache,dass ich auf den Plan verzichtet habe, der mich herführte!
Ich habe mich davon überzeugt, dass er undurchführbar ist.
Sie werden, Maltre, meinen Zaubermantel nicht besteigen.
Ich werde Sie nichtals Ihr manager in die Welt führen. Sielehnen es ab, und das sollte mir eine grössere Enttäuschungsein, als es tatsächlich ist. Sincerement, ich frage mich,ob es überhaupt eine ist. Hach Pfeiffering kommt man viel-leicht zu einem praktischen Zweck, - aber dieser ist stetsund notwendig von zweitrangiger Bedeutung. Man kommt, selbstwenn man ein Impresario ist, in erster Linie pour saluer ungrand homme. Kein sachlicher Fehlschlag kann dies Vergnügenmindern, besonders nicht, wenn ein gut Teil positiver Genug-
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