der Handlung möchte ich erinnern, die in der Puppenoper aufso wunderlich-wunderbare Weise zu ihrem Rechte kommen: So,wenn gleich anfangs der Bruder die Schwester fragt, warumsie so bleich sieht und "ihre Augen ihre Schwärze verlorenhaben", und sie ihm antwortet: "Bas ist kein Wunder, dennich bin schwanger und folglich zerknirscht." Oder wenn siebei der Nachricht vom Tode des verbrecherisch Erkannten indie merkwürdige Klage ausbricht: "Dahin ist meine Hoffnung,dahin ist meine Kraft, mein einziger Bruder, mein zweitesIch!" und danach den Leichnam von der Sohle seiner Füssebis zu dem Scheitel mit Küssen bedeckt, sodass ihre Ritter,unangenehm berührt von so übertriebenem Kummer, sich veran-lasst sehen, die Gebieterin von dem Toten hinwegzureissen.Oder wenn sie, da sie gewahr wird, mit wem sie in zärtlich-ster Ehe lebt, zu ihm spricht: "0 mein süsser Sohn, du bistmein einziges Kind, du bist mein Mann und mein Herr, du bistmein und meines Bruders Sohn, o mein süsses Kind, und dumein Gott, warum hast du mich lassen geboren werden!" Dennso ist es ja: durch das selbst einst geschriebene Brieftäfel-chen, das sie in einem Geheimgemach ihres Gatten findet,erfährt sie, mit wem sie, gottlob ohne ihm auch noch einenBruder und Enkel ihres Bruders geboren zu haben, das Lagerteilt; und nun ist es abermals an diesem, auf Bussfahrt zusinnen, die er denn auch sogleich auf blossen Eüssen antritt.Er kommt zu einem Fischer, der "an der Feinheit seiner Glied-massen" erkennt, dass er es mit keinem gemeinen Reisendenzu tun hat und sich mit ihm dahin verständigt, dass äussersteEinsamkeit das allein Zukömmliche für ihn ist. Er fährtihn sechzehn Meilen weit in die See hinaus zu einem flutum-brandeten Felsen, und dort, nachdem er sich Fesseln hat anäie Füsse legen lassen und den Schlüssel zu diesen Fesselnins Meer geschleudert hat, verbringt Gregor siebzehn Jahreder Busse, an deren Ende eine überwältigende, ihn selbst
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