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Doktor Faustus : das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde
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und der hat mitkommen müssen, denn ich sonst nicht weiss, woihn lassen? setz auch den Hut auf, greife das Reiseplaid undkehre, so ausgerüstet, an meinen Platz zurück.

Nach wie vor sitzt er an dem seinen.

- Ihr seid noch da, sage ich, indem ich den Mantelkragenhochschlage und mir das Plaid um die Knie schlinge, - seihstnachdem ich gegangen und wiedergekommen? Das wundert mich.Denn nach meiner starken Vermutung seid ihr nicht da.

- Nicht? fragte er wie geschult, mit Nasenresonanz. - Wiedenn nicht?

Ich: - Weil es höchst .unwahrscheinlich ist, dass Einersich hier am Abend zu mir setzt, deutsch redend und Kältelassend, angeblich, um Geschäfte mit mir zu erörtern, vondenen ich nichts weiss und nichts wissen will. Viel wahr-scheinlicher ist, dass eine Krankheit bei mir im Ausbruchist und ich den Fieberfrost, gegen den ich mich einhülle,in meiner Benommenheit hinausverlege auf eure Person undeuch sehe, nur um in euch seine Quelle zu sehen.

Er, ruhig und überzeugend wie ein Schauspieler lachend:

- Was für ein Unsinn! Was für einen intelligenten Unsinndu redest! Es ist recht, was auf gut altdeutsch Aberwitzheisst. Und so künstlich! Eine gescheite Künstlichkeit,wie aus deiner Oper gestohlen! Aber wir machen hier dochkeine Musik, augenblicklich. Ausserdem ist es pure Hypochon--drie. Bilde dir doch, bitte, keine Schwachheiten ein! Seiein bisschen stolz und gib nicht gleich deinen fünf Sinnenden Laufpass! Bei dir ist keine Krankheit im Ausbruch, son-dern bist nach dem bisschen Anfall von der besten jugendlichenGesundheit. Übrigens, pardon, ich möchte nicht taktlos sein,denn was heisst Gesundheit. Aber so, mein Lieber, brichtdeine Krankheit nicht aus. Du hast keine Spur von Fieberund ist garkein Anlass, dass du je welches haben solltest.

Ich: - Ferner, weil ihr mit jedem dritten Wort, das ihr-