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Doktor Faustus : das Leben des deutschen Tonsetzers Adrian Leverkühn, erzählt von einem Freunde
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Auch Sternchen sind eine Erquickung für Auge und Sinn desLesers} es muss nicht immer gleich der stärker gliederndeleu-Anhüb einer römischen Ziffer sein, und unmöglich konnteich dem vorstehenden Exkurs ins Gegenwärtige, von AdrianLeverkühn nicht mehr Erlebte, den Charakter eines eigenenHauptstückes zu gestehen. Nach Klärung des Druckbildesdurch die beliebte Figur, werde ich vielmehr diesen Abschnittmit einigen weiteren Mitteilungen über Adrians LeipzigerJahre vervollständigen, ohne mir zu verbergen, dass er auf die-se Weise, als Kapitel genommen, ein recht uneinheitlichesAussehen gewinnt, aus heterogenen Bestandteilen zusammenge-setzt erscheint, - da es doch genug wäre, dass es mir schonmit dem vorigen nicht besser ergangen ist. Lese ich nach,was da alles zur Sprache kam: Adrians dramatische Wünscheund Pläne, seine frühesten Lieder, die schmerzliche Art zublicken, die er während unserer Trennung angenommen, sogarästhetische Abirrungen Kierkegaards, geistig verlockende Schön-heiten der Shakespeare*sehen Komödie, Leverkühns Vertonungenfremdsprachiger Gedichte und sein scheuer Kosmopolitismus,dazu der Bohäme-Clüb des Caf& Central, an dessen Erwähnung' siehdas mit anfechtbarer Breite ausgeführte Porträt RüdigerSchildknapps schliesst, - so frage ich mich mit Recht, obso krause Elemente eigentlich eine Kapitel-Einheit zu bildenimstande sind. Der laufende Abschnitt nun ist gezwungen,sich der Sternchen zu bedienen, um es dem Leser annehmbar zumachen, dass er einen Ausflug über die zumutungsvollen Umstände,unter denen ich dies Büchlein abfasse, mit einigen rückstän-digen Daten über Leverkühns Leipziger Aufenthalt verbindet.

Eine gute Komposition ist das nicht. Aber erinnere ich michnicht, dass ich mir das Verfehlen eines beherrschten und regel-mässigen Aufbaus von Anfang an bei dieser Arbeit zum Vorwurf

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