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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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Adel ihm doch auch wieder so wert war. Dass seine Schiffsleute,schlecht und recht geboren wie sie waren, garnichts hatten, wo-fuer zu buessen ihnen angelegen sein konnte, darueber dachte ergleichmuetig hinweg, da er in sich den Helden einer Geschichte,in jenen aber nur gleichgueltiges Beiwerk sah. Unwillkuerlichtue auch ich das und tadle mich dafuer, - mich, aber nicht ihn,denn wer mag mit der Vorsehung in Widerstreit geraten?

Als nun - der Herbst fiel schon ein - der Tag seines Reisensgekommen war, hinweg von dem Eiland, das i-hn aufgezogen, und woes ihn um der Ehre und Schande willen nicht laenger litt, - ge-wiss, da vergoss er herzliche Traenen des Abschieds an des AbtesBrust, der ihn mit einigen Bruedern zum Schiff geleitete und ihnsegnete zur Irrfahrt ein uebers andere Mal.

"Wohin nur, mein Kind, wohin?" fragte er sorgenvoll.

"Meiner Tafel nach", antwortete Grigorss, indem er auf seinelinke Brust deutete, "und wohin Gottes Winde wehen. Ihnen las-sen wir unser Segel."

Und so stiessen sie ab bei Nebel von dem Gestade, wo dasKind einst gelandet war, und Vater und Sohn verlaengerten denAbschied wehmutsvoll mit Blick und Wink, bis die Breite desMeeres und der Nebel ihnen die Sicht auf einander verwehrten.

Nur zu bald geschah das: die Barke verschwand im wattigenWatterdunst, kaum dass sie den Strand verlassen hatte, und derbrauende Brödem lag sichtlos ueber ihrer ganzen Fahrt, umhuelltesie Tag und Nacht in selten beobachteter Andauer, wie zur Bergeund zu nicht geheuerem Schutz. Wer Sturm und Schiffbruch undwildes Verschlagen werden fuer den Irrfahrer vorausgesehen, demahnte Verkehrtes: Glattes Meer war und Wind fast keiner« Einnoerdlicher West, sehr matt, stand wohl auf ihr Segel, doch

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