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Der Erwählte : Roman
Entstehung
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halb ritterliche oder knappenhafte dafueri ein geguertet Panzer-hemd mit Haube, Bein’ und Fuesse auch leicht gewappnet. Nichtanmassend war die Tracht* Dazu jedoch gab er unterderhandschneidernden Bruedern des Klosters ein hoechst herrenmaessigesGewand in Auftrag, zuzuschneiden aus den ihm mitgegebenen Gewir-ken: einen prunkseidenen Leibrock oder Houppelande von dunklerBuntheit, mit florieichten Ueberaermeln, von denen man ein Endewohl uebern Arm gehaengt traegt; dazu Beinzeug aus Schmiegestoffund ein Barett* Der Rock war aber ein Wappenrock, denn auf derBrust war ihm ein laenglich-runder Flecken eingelassen, woraufdie Gestalt eines Fisches gestickt war. Das sollte^ wie derJuengling sich ausgedacht, sein Wappen sein auf Irrfahrt; undich muss sagen, es ist das Einzige, was mir an seinen Vorkehrun-gen wirklich gefaellt. Denn wenn der Fisch anzeigte, dass derFahrende aus einer Fischerhuette hervorgegangen sei, so ist dieFigur das Symbolum Christi auch und bezeugte, dass ihr Traegerin geistlichen Mauern aufgewachsen. Dies lobe ich.

Das Weltkleid nun, nebst allem, dessen er sonst zur Reisebedurfte, Mundvorrat, Suesswasser und Goldvermoegen, barg er indem schildbewehrten Schiff aus gebogenen Brettern und mit hoch-gebaeumtem Bug, das er bereit gestellt und fuer das er um Geldund gute Worte eine kleine Mannschaft geheuert hatte. In seingestreiftes Segel war auch der Fisch eingewoben. Grigorssfragte wenig, ob seine Barke weltmeertuechtig sei, oder tuechtigauch nur fuer die eingeschraenkten, aber erregbaren Gewaesser,die man scherzweise "Kanal” und "Aermel" nennt. Auf weit ge-brechlicherem Fahrzeug war er einst hier eingetroffen, und seineEntschlossenheit, sich in Fahr und Noete zu stuerzen, entsprang

dem Verlangen nach Busse fuer die Greuel seiner Geburt, deren138