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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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und Jakob, welch letzterer, wie die Verwandten Tu-champs, von Hamburg gekommen war. Ta warGotthold Buddenbrook und seine Frau, die geboreneStüwing, mit Friederike, Henriette und Pfiffi, diesich leider alle drei Wohl nicht mehr verheiraten wür-den ... Da war die Mecklenburgische Nebenliniedurch Klothildens Vater, Herrn Bernhardt Budden-brook vertreten, der von „Ungnade" hereingekommenwar und mit großen Augen das unerhört herrschaft-liche Haus seines reichen Verwandten betrachtete.Die in Frankfurt hatten nur Geschenke geschickt, denndie Reise war doch zu umständlich ... An ihrerStelle aber waren, als Einzige, die nicht der Fa-milie zugehörten, Doktor Grabow, der Hausarzt, undMamsell Weichbrodt, Tonys mütterliche Freundin,zugegen — Sesemi Weichbrodt mit ganz neuen grü-nen Haubenbändern über den Seitenlocken und einemschwarzen Kleidchen. Sei glücklich, du gutes Kind!"sagte sie, als Tony an Herrn Grünlichs Seite inder Säulenhalle erschien, reckte sich empor und küßtesie mit leise knallendem Geräusch auf die Stirn. —Die Familie war zufrieden mit der Braut; Tonysah hübsch, unbefangen und heiter aus, wenn auchein wenig blaß vor Neugier und Reisefieber.

Tie Halle war mit Blumen geschmückt und einAltar an ihrer rechten Seite errichtet worden. PastorKölling von St. Marieen hielt die Trauung,wobei er mit starken Worten im Besonderen zurMäßigkeit ermahnte. Alles verlief nach Ordnungund Brauch. Tony brachte ein naives und gutmüti-