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1 (1901) Buddenbrooks : Verfall einer Familie ; Roman
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aber geleitete die Gäste die Treppe hinunter überdie Diele und bis vor die Hausthür auf die Straßehinaus.

Ein scharfer Wind trieb den Regen seitwärts her-unter, und die alten Krögers krochen, in dicke Pelz-mäntel gewickelt, eiligst in ihre majestätische Equi-page, die schon lange wartete. Das gelbe Licht derÖllampen, die vorm Hause auf Stangen branntenund weiter unten an dicken, über die Straße ge-spannten Ketten hingen, flackerte unruhig. Hie undda sprangen die Häuser mit Vorbauten in die Straßehinein, die abschüssig zur Trave hinunterführte, undeinige waren mit Beischlägen oder Bänken versehen.Feuchtes Gras sproß zwischen dem schlechten Pflasterempor. Die Marienkirche, dort drüben, lag ganz inSchatten, Dunkelheit und Regen gehüllt.

„Norm," sagte Lebrecht Kröger und drückte demKonsul, der am Wagen stand, die Hand. „Norm,Jean, es war allerliebst!" Dann knallte der Schlag,und die Equipage polterte davon. Auch Pastor Wun-derlich und der Makler Grätjens gingen mit Dankihres Weges. Herr Köppen, in einem Mantel mitfünffacher Pelerine, einen weitschweifigen grauen Cy-linder auf dem Kopf und seine beleibte Gattin amArm, sagte in seinem biedersten Baß:

,,'n Abend, Buddenbrook! Na, geh' 'rein, erkält'dich nicht. Vielen Dank — du? Ich habe gegessenwie lange nicht ... und mein Roter zu vier Courant-mark konveniert dir also? Gut' Nacht uochmal ..."

Das Paar ging mit Konsul Kröger uud seiner