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schmack des 18. Jahrhunderts, mit fröhlichen Win-zern, emsigen Ackersleuten, nett bebänderten Schäfe-rinnen, die reinliche Lämmer am Rande spiegelndenWassers im Schoße hielten oder sich mit zärtlichenSchäfern küßten ... Ein gelblicher Sonnenuntergangherrschte meistens auf diesen Bildern, mit dem dergelbe Überzug der weiß lackirten Möbel und diegelbseidenen Gardinen vor den beiden Fenstern über-einstimmten.
Im Verhältnis zu der Größe des Zimmers warendie Möbel nicht zahlreich. Der runde Tisch mitden dünnen, geraden und leicht mit Gold ornamentier-ten Beinen stand nicht vor dem Sofa, sondern ander entgegengesetzten Wand, dem kleinen Harmo-nium gegenüber, auf dessen Deckel ein Flötenbehälterlag. Außer den regelmäßig an den Wänden ver-teilten, steifen Armstühlen gab es nur noch einenkleinen Nähtisch am Fenster, und, dem Sofa gegen-über, einen zerbrechlichen Luxus-Sekretär, bedeckt mitNippes.
Durch eine Glasthür, den Fenstern gegenüber,blickte man in das Halbdunkel einer Säulenhallehinaus, während sich linker Hand vom Eintretendendie hohe, weiße Flügelthür zum Speisesaale befand.An der anderen Wand aber knisterte, in einer halb-kreisförmigen Nische und hinter einer kunstvoll durch-brochenen Thür aus blankem Schmiedeeisen, derOfen.
Denn es war frühzeitig kalt geworden. Draußen,jenseits der Straße, war schon jetzt, um die Mitte