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Ausgewählte Urkunden zur Württembergischen Geschichte
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Und nachdem auch im laml zu Wirttembergk etliche her-schaften, stuck und guether sein, die von der cliron zw Bchcimzu lehen gehen, dieselben soll und will hertzog Ulrich von itzigerrömischer königlicher maiestat als regirendem kunig zu Beheimemphahen und solchs soll hinfür auch von seinen lehenserbcn 5ordentlich wie sich gepurth gescheen.

Item es sol auch pf'altzgraf Philipps seines zusagens undandere der königlichen maiestat rethe und diencr ircr pflicht undgelubd hertzog Ulrich und dem landgraven in Übergebung Ilohen-aspergs gethan ane entgclt ledig sein, auch dasselbig, was sich 10irenthalben verloufen, herwideromb nit geefert noch geanth werden.

Und so dan der churfürst zu Sachsen obgemelt an stadt undin vollmacht hertzog Ulrich von Wirttembergk und des landgravenzu Hessen alle diese obbeschribene artickel gegcnwertiglich belibetund gewilligt, auch zugesagt hat, das hertzog Ulrich alle dieselben 15ires inhalts vor sich und seine erben zu verfolgen und zu haltenmit briven und sigiln furderlichst versichern und sich verschreibensoll, das auch gemelte bayde forsten Wirttembergk und Hessen,ir krigsvolk ane weyter Zugriff und Vergewaltigung kaiserlicherund königlicher maiestaten, auch der andern stende des reichs zer- 20trennen und abziehen lassen sollen, dargegen so haben wir als dieunderhcndlcr die römische königliche maiestat undertheniglich cr-bethen, das ire maiestat gewilligt hat umb solcher unser furbitwillen, das ihme hertzog Ulrichen, seinem sone und iren ehelichenmanlichen leibeserben gegen den conditionen, wie obstahet, das 25land Wirttembergk hiemit unverhindert ircr maiestat noch derselbenerben berwiglich vervolgcn und plcibcn soll, das auch ire römischekönigliche maiestat ihm und dem landgrafen auf ir ansuchen, dassie zwüschen dietz und Invocavit nehstkunftigs bey ircr maiestat destozeitlicher thuen sollen, einen namhaftigen tag an gelegene malstadt 30ansetzen wollen und inen alsdann auf ir underthenig bitten undselbstansuchen in aygener person oder durch ire anseheliche stadt-liche botschaft mit billichem underthenigem fasfallen vergangeneliandlung gnediglich vertzeihen und disen aufgerichten friden weit-her damit bekreftigen, dagegen sich ire bayde libden hinfuro gc- 35horsamlich halten, auch sich noch die iren wider kayserliche undkönigliche maiestaten und die stende des reichs zu thetlichem fur-nemen oder angriff nit geprauchen noch vermögen lassen. Aisdansoll auch hertzog Ulrich auf denselben tag den lehnen am landeWirttembergk wie oben gemelt aygener person wie gopurlich volge 40