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im zweyundnewntzigisten jarcn l ), das inhaltet und aussweyset, den-selben vertrag wir auch liiemit aus küniglicher macht volkommen-heit und rechter wissen confirmieren und bestetigen in craft ditsbriefs. Und ob alsdann zu solchem abgang hertzog Eberharts
3 des Jüngern eelich manlich leybserben von seinem oder des ob-genannten hertzog Eberharts des eitern leyb geboren in leben ver-binden weren, so sollte doch desselben hertzog Eberharts desJüngern eltester eelicher manlicher leybserbe vor hertzog Eberhartsdes eitern eelichen niaidichen leybserben an das hertzogthumb zu
10 Wirtemberg steen, treten und damit belehnet werden, damit ob-hestiinptcm vertrag zu Esslingen gemacht hertzog Eberharts deseitern halb nit abbruch geschehe. Doch wann derselben hertzogEberharts des Jüngern eelicher manlicher leybserbe keiner mer in lebenvorhanden were, so sollte alsdann solch hertzogthumb zu Wirtem-
0 berg auf hertzog Eberharts von Wirtemberg des eitern eltesteneelichen manlichen leybserben, und ob derselben auch dheiner inleben were, auf den eltesten von Wirtemberg und von dem auf seinehest sune fallen, oder ob dersclbig eltest sun vor oder nach seinesVaters tod abgangen were und leybserben in absteygender linieneinen oder mer süne von ime geborn oder suns kind mannspersongelassen hette, so sollte des abgangen eltester sune mit dem ge-zielten hertzogthumb belehnet und vor allen von Wirtemberg dartzugelassen werden. Ob aber der eltest sone dhein erben niannes-person, wie vorgeschriben steet, gelassen hette, so sollte auf denandern gepornen sune und seine erben mannespersone seinesstamens das hertzogthumbe fallen, und ob dersclbig auch nit erbenln ;umcsperson und seines Stammes von Wirtemperg gelassen hette,alsdann das gcmelt hertzogthumb auf den drittgebornen sone fallenund der damit belebet und also für und für mit den anfeilen ge-halten werden, also das die erstgebornen und die ihenen von irersfe .ygenden linien allezeyt vor andern statt und Vorgang haben,so lang herren von Wirtemberg sein werden. Aufweichen auchsolch hertzogthumb kommen wirdet, dersclbig auch das, inmassenwie vorstet, mit titcl, wirden, cren und nutzungen allain haben,emphahen unnd regieren soll und die andern von Wirtemperg das•erizogthumb bey zeyten solcher des eltesten regierung nit besitzenHoch erben, sonder stillen sy von dem regierenden hertzogen mit
') Im Esslinger Vortrag vom 2. September 1492 war Eberhard demJüngern wieder die Nachfolge im ganzen Land, wenn auch mit Einschränkung,
zugesagt worden.
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