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Ausgewählte Urkunden zur Württembergischen Geschichte
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wegnus und rechtem wissen in und mit eraft dits briefs, also dasyetzgemelter hertzog Eberhart zu Wirtemherg der eltor und seinnachkomen hertzogen zu Wirtemberg hinfür srdeli hertzogthumb zuWirtemberg mit allen eren, titel, oberkeiten, herrlicheiten, wirden,freyheiten, nutzen, reuten, lewten, guten, hohen und nydern ge- 5richten, wassern, Strassen, gelayten, zollen, saltzflüssen, ertz- undberckwerckhen, manrechten, wildpennen, gold und silber, müntzen,geboten unnd verboten, und allen andern gerechtigkeiten undei"und ob der erden besitzen, nutzen, niessen und in allweg zu irnotdurft als hertzogen des reichs, und wie sy das sunst bisher 10auch getan haben, gebrauchen niügen, auch wäre hertzogen undfürsten zu Wirtemberg sein, sich auch titeis und namen allenthalbmit allen eeren, Sessionen, stenden und professionell an allen endenund stenden gebrauchen, f'rewen und also in hertzog- und f'ürsfen-thumblichen wirden von allen stenden wie hertzogen des reichs 15geeret und gehalten werden.

TJnd auf das solch unser und des reichs hertzogthum nit zer-trent noch getailt werd, sonder beyeinander beleih, als auch vor-mals im haws von Wirtemberge durch vertreg, das dieselbig herr-sehaft Wirtemberg beyeinander beleybcn und nit getrennt werden 20solle, im besten auch angeschen und von löblicher gedechtnusunserm lieben herren und vater keyser Friderichen aus keyser-licher oberkeit bestett ist, als wir dann dieselben vertreg liicmitaus königlicher oberkeit und rechter wissen auch eonfirniiren undbestetigen in allermassen, als ob sy von wort zu wort hierinne 25begriffen weren und geschriben stücnden. Demselben nach unddamit hinfür fürstlicher stand und wesen der hertzogen zu Wirtem-berg kiinftiglich (lest stattlicher und vcrniüglicher gehalten werdenmöge, so ordnen, setzen und wellen wir, das der vorgenielt hertzogEberhart der elter solch hertzogthumb sein leben lang allein in- 30haben und mit allen eeren, titel und nutzungen wie vorstet ge-brauchen solle und möge und nach seinem tode und abgang grafEberhart von Wirtemberg der jünger, so ferre er anders derselbenzeyt in leben sein wirdet, der auch dasselbig hertzogthumb dann-tzuniale emphahen, inhaben, besitzen und mit allen wirden, eeren :frund titel gebrauchen soll und mag, doch in der form und masse,wie der vertrag zwischen den vorgeinclten hertzog Eberharten demeitern und grave Eberharten dem Jüngern hievor zu Esslingengemacht, und des datum stect an Sonntag nach sant Egidien tagnach der gepurt Cristi unsers lieben herren vierzehenhundert und 40