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Ausgewählte Urkunden zur Württembergischen Geschichte
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sizzen süln und ir ampt tun, war das ir dehainer uzfftre einest«der dikker und als lange uzwär ane redliche sacke, das es denprobest und das capitel gevarlichen duhtc und • schedliclien der ge-stift oder den inerercn taile under in, so sol man in manen, das6 er uf zimlich zit, das si im uf ir gewissend benennent, widcrkonienund sizze und sin ampt tue. Tut er des niht, so mag in derprobest entzesezzen und die corherren suln einen andern nänien.Darnah darümbe das die persone die zu der gestift gehörentdest völliclicher und gcrüwiclicher ir amptes und gotzdienstes pflegen

10 und für unser und der herschaft baue und gelükke und über allerunsrer vordem und nabkonien selliaile bitten mügen, so wellenwir und ordenen, das von dein gelte, das zfi der gestift benennetist und wirt baidiu von der kireben ze Bütelspach und von derze Altenbilrch und ze .Stügarten und das darzü gehört und von

15 andern guten, die wir darzü bewisen, der probest hab anderthalbeblindert pfände geltes und jeglicher der corherren drissig pfändegeltes, swer aber under den corherren custer, senger oder kellerist, der sol vierzig pfunde geltes hau. Der viearien aber einer solhaben zwainzig pfunde geltes. Und ist unser sin, möchten den

20 pfründen, als vorgeschriben ist, mit dem gelte das benennet istniht völliclichen ufgericht werden, dass wir wellen mit anderemunserem gelte erfüllen. Ist aber als wir von uns versehen, dasüber wirt an dem gelte, das sol man behalten die gestift und diegotzdienst ze incren und ze verbessern. Umb das opfer aber oder

25 das von messe frümen kunipt, es si hainilich oder ofr'cnliehcn, dassie alles die zu der gestift gehörent bie dem aide wider werfensüln in die gcinainde. Das ze Stügarten gcvellet, ist unser sinund willc, das dem probest, wan er zwen gesellen hat, zwaiercorherren taile hab und werde und icglichein corherren, er hab

30 ampt oder niht, einen taile und ie zwaien viearien als vil alseinem corherren, und soll des Opfers noch des frümens niemanwerden wan den, die desselben tages messe sprechent oder ge-sprochen haut. Der aber messe niht gesprochen hat des tages, destaile sol den andern gevallen ane allen schirmen. Dasselbe sol

35 auch geschehen dem probest, und swa auch siner gesellen einerdes tages niht messe spreieh, davon sol dem probest als vil abganals einein viearien, ob er nit messe spreieh. Das selgereit aberdas jezünt gesezzet ist oder noh geben und gesezzet wurde, dassol darkomen und also beliben und dem oder den beliben, dahin

40 des wille was, der es trab oder hat g-esezzet.