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2 (1878)
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1337
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(Suppl.) Fruotus Conii. Croton. 1337

an eine organische Säure gebunden, Conydrin, Ammon. Ladä erhielt aus un-reifen Früchten über 1 Proc., Barth aus reifen Früchten 0,86 Proc., Wert-heim 0 ,21 Proc. Coniin neben 0,012 Proc. Conydrin. In den unreifen Früchtenist auch etwas Stärkemehl vorhanden, nicht in den reifen Früchten.

Croton. Oleum Crotonis. Die Darstellung des Crotonöls aus denSamen durch Extraction mit Weingeist (95proc.) ist in sofern rationell, alsHarold Senier nachgewiesen hat, dass der in Weingeist nicht lösliche Theildes Crotonöles ohne alle irritirende Wirkung auf die Haut ist. Die unterCrotonöl angegebene Bereitungsweise wäre dahin abzuändern, dass auch nachdem Auspressen aus dem Samen diese stets noch mit 95 proc. Weingeist zuextrahiren sind.

Fig. 341. Frucht von Petroselinum sativum. Peter-siliensamen. a. natürl. Grösse, b. 34fach vergr.c Querdurchschnitt.

Fig. 342. Frucht von Aethusa Cynapium. a. reife

Frucht, vergr. b. Theilfrucht von der innerenBerührungsfläche gesehen, c. Höhendurchschnitt,d. Querdurchschnitt.

C. v.

Fig. 343. Frucht von Cicuta virosa. a. in natürl. Grösse, b. vergr., c. Querdurchschnitt.

Anwendung. Der Schierlingssamen wird meist zur Darstellung des Coniiusverbraucht, selten als Medicament in Stelle der Herba Conii angewendet. Mangiebt ihn zu 0,050,10,15 drei- bis fünfmal täglich. Als stärkste Einzeln-gabe wäre 0,2, als stärkste Gesammtgabe auf den Tag 1,0 anzunehmen.Von Schroff hielt die unreifen Schierlingssamen für weniger wirksam, Man-lius Smith dagegen mehr denn dreimal stärker als das Schierlingskraut.Ueber das Wirkungsmass der unreifen Samen divergiren die Angaben. Nachunseren Erfahrungen wäre ihre Wirkung ungefähr doppelt so gross als vomKraute anzunehmen.

^ Tinctura Conii fl'uctus wird durch Maceration aus 1 Th. grobgepul-vertem Schierlingssamen und 10 Th. verdünntem Weingeist darge-stellt. Die Britische Pharmakopoe lässt 75 Th. der Samen mit soviel 88 proc.Weingeist behandeln, dass eine Colatur von 515 Th. gewonnen wird.