Zincum sulfuricum.
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(2) Collodium anteplielidicum ( Hager ). Solve ia
Collodii 40,0Spiritus Vini 10,0.
Sommersprossencollodium.Kr Zinci sulfocaibolici 1,0.
Tum adde
Olei Citri 1,0.
Zincum sulfuricum
I. f Zincum sulfuricum, Vitriolum zincicuin purum, Vitriolum album purum,Zinksnifat, reiner weisser Vitriol, Zinkvitriol (ZnO,SO :! +7HO=143,6 od. ZnS0 4 +7H 2 0=287,2), dargestellt durch Lösung von reinem Zinkmetall in verdünnterSchwefelsäure und Krystallisation bei einer Temperatur unter 30° C.
Eigenschaften. Das reine krystallisirte Zinksulfat bildet farblose, sauerreagirende, gerade rhombische Prismen oder aus der gestörten Krystallisationkleine Nadeln von scharfem, ekelhaftem, metallisch salzigem Geschmacke,welche an der Luft oberflächlich verwittern, in der Wärme in ihrem Krystall-wasser schmelzen und nach Verdampfung des Krystalhvassers in der Glühhitzefast alle Schwefelsäure verlieren und Zinkoxyd zurücklassen. Beim Austrocknenwird 1 Aeq. Krystallwasser hartnäckig zurückgehalten, und mit Verdampfungdesselben tritt gleichzeitig eine theilweise Verflüchtigung von Schwefelsäureein. Die Krystalle lösen sich in l'/ 4 Tli. kaltem Wasser, und in weniger denni/ 2 Th. heissem Wasser, indem sie zugleich in ihrem Krystallwasser schmelzen.In Weingeist sind sie unlöslich.
Werden die Lösungen des Salzes in einer Wärme über 30° C. zur Krystalli-sation gebracht, so schiesst dasselbe in schiefen rhombischen Prismen mit weniger(2, 5 und 6) Aeq. Krystallwasser an. Mit den schwefelsauren Salzen derAlkalien geht Zinksulfat verschiedene krystallisationsfähige Verbindungen ein.Diese bilden sich, wenn z. B. die neutrale schwefelsaure Zinklösung mit einerunzureichenden Menge Alkali gefällt wird. Die Krystalle des Zinksulfats undMagnesiasulfats mit gleichem Krystallwassergelialte sind isomorph, unterscheidensich aber durch ihr Verhalten gegen Lackmuspapier.
Prüfung. Diese ist eine ähnliche, wie sie vom Zinkacetat angegeben ist.Gewöhnliche Verunreinigungen sind Eisen und Magnesia. Es ist auch die ver-dünnte Lösung mittelst Silbernitrats auf eine Verunreinigung mit Chlorid zuprüfen. Da das Zinksulfat mit den schwefelsauren Salzen der Alkalien krystal-lisirbare Verbindungen eingeht, so können diese möglicher Weise als Verunrei-nigungen vorhanden sein. Man löst 1,0 des krystallisirten Zinksulfats in der10fachen Menge destill. Wasser, giebt dazu eine Lösung von 1,25 krystallisir-tem Bleiacetat in 100 CC. destillirtem Wasser, schüttelt um und filtrirt. DasFiltrat fällt man durch Hineinleiten von Schwefelwasserstoffgas völlig aus,filtrirt abermals und verdampft nun dieses letzte Filtrat. Ein in der Glüh-hitze fixer Rückstand erweist die Gegenwart von Alkalisulfat, Magnesia-sulfat etc.
Aufbewahrung. Behufs Verhinderung des Verwitterns der Krystalle ingeschlossenem Glasgefäss, in der Reihe der starkwirkenden Arzneikörper.