Tuber-. — Turbo. — Turpethum.
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genommen werden. Dann wird der Haufen erforderlichenfalls auseinander ge-rissen und von Neuem aufgeschichtet- Etwa nach 4 Wochen wird man finden,dass sich das Schwammweiss durch die ganze Masse der einzelnen Steine ausge-breitet hat. Man nimmt nun den Haufen auseinander und trocknet die ein-zelnen Stücke an einem vor Regen geschützten und luftigen Orte, worauf siesich mehrere Jahre lang in unverminderter Brauchbarkeit verwenden lassen.Diejenigen Steine, welche nur zu einem Theile oder gar nicht von dem Faser-gewebe durchzogen sein sollten, werden noch einmal zu einem Haufen zu-sammengeschichtet und auf die angeführte Weise behandelt. So erhält manein reichliches Material für die Champignonzucht.
Turbo.
Turbo rugosus Linn ., Kreiselschnecke, und andere Turboarten, zu denGasteropoden gehörige, im Mittelländischen Meere lebende Deckelschnecken.
Umbilici marini, Belliculi marini, Meernabel, Meerbohuen, Seebohnen, NabelsteineMondaugen, Deckel des Schneckengehäuses. Sie sind scheibenförmig, 2—3 Ctm.im Durchmesser, 2—3 Mm. dick, glatt, etwas vertieft, auf der einen Seitefleischroth oder roth, auf der andern Seite braun, aus Kalkcarbonat und Leim-substanz bestehend.
Die Seebohnen werden hin und wieder in den Apotheken gefordert undzum Auflegen und Aufbinden auf den vorstehenden Nabel oder auf sogenannteUeberbeine, theils auch zu Räucherungen und abergläubischen Zweckengebraucht.
Turpethum.
Ipomoea Turpethum R. Brown, Convolculus Turpethum Linn ., eine inOstindien, Australien und den Südseeinseln einheimische Convolvulacee.
Radix Turpethi, Turpethum vegetabile, Turbitliwurael, Turpith, Indianische Jalappe,
die getrocknete Wurzel. Diese kommt in den Handel iu Form von 10—20
Ctm. langen, 1 5 Ctm. dicken, walzenrunden oder um sich gedrehten Stücken,
zuweilen auch in von dem inneren Holzkörper befreiten Rindenstücken. Sieist aussen graubräunlich oder röthlichbraun, grubig vertieft, längsrunzlig, aufdem Querschnitt schmutzig-weisslich, auf altem Querschnitt blassbräunlich,bedeckt mit harziger Masse. Der Querschnitt der jungen und dünneren Wurzelzeigt eine Rinde, ^j^ so dick als der Duichmessei, durchsetzt mit Harzpaitikeln,der Querschnitt der älteren und dickeren Wurzel eine dichtere, von stark-porigen Holzsträngen, welche durch das Parenchym der Rinde ziemlich gleich-massig von einander getrennt sind, durchsetze Rinde. Der centrale Holzkörpererscheint bei den Wurzelästen oder der jüngeren Wurzel durch schmale Mark-