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2 (1878)
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795
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Rhamnus. 795

}? r ' Jl( " Kreuzdornbeeren können mit den Beeren des Faulbaums, Rhamnusf'rii "\ a i und der Rainwaide, Ligustrum vulgare, verwechselt werden. Dietetnh ' te ^ 6S Faulbaums reifen im August und Sep-St e j ® r > enthalten aber 23 flache bräunlichgelbe harteSfl 8sl . ® rne ; ein blasseres Fleisch und haben einen, ^hen Geschmack. Die Beeren der Rainweide

o4 völlig kugelrund, sondern etwas länglich

^ last kugelrund, 2, 3 bis 4 sämig, und enthalten L - ®-

FleISCh - 1)1686 reifen S eWöhnlich Fig. 177. Frucht von Ligustrum

b Pater als die des Kreuzdorns. vuig. « Frucht, i. Durchschnitt

einer 3 sämigen Frucht.

j> r ^ t ^ e standtheile. Der Saft der reifen Früchte ist

s äu r ' säuer lich, unangenehm siisslich-bitter. Er enthält Citronensäure, Essig-Al^]' Mucker, gelben Farbstoff (Rhamnin, Quercetin). Der Saft wird durch

'® n grün, durch Säuren roth gefärbt.ci rr . ® Th. frische Beeren geben nach gelinder Gährung und Auspressen1 55 Th. Saft.

P° rtr ^ ^ a m n i n ist (nach Fleury ) eine in körniger oder blumenkohlähnlicherin > . au8s cheidende, kaum krystallisationsfähige, blassgelbe Substanz, welcheqnjHt ^ asser , Weingeist und Aether unlöslich ist, in lieissem Wasser auf-§?lb ' Ul Weissem Weingeist aber löslich ist. Alkalien lösen es mit safran-b(. ''' Farbe. Winkler sonderte aus dem eingedickten Safte der Kreuzdorn-Seist^- ei . nen amorphen hochgelben, in Aether unlöslichen, in Wasser und Wein-Uiar-t- chen > drastisch wirkenden Bitterstoff ab, welchen er Rhamnoca-ln nannte.

O e t (|1 p nsa mmlung. Die reifen Früchte werden in den Monaten September undv° r er gesammelt. Der frisch ausgepresste grünschwärzliche Saft wird nachmi tunt Segangener S elinder Gährung zu einem Syrup gekocht; auch werdener die getrockneten Beeren im Handverkauf verlangt.

fttt lrrt .I^Hdung. Die Kreuzdornbeeren sind ein mildes Diureticum und Ab-

üls (i; 0 } Die getrockneten Beeren wirken ungefähr halb so stark purgirend

6 Sennesblätter. Man wendet sie auch bei Wassersucht, Gelbsucht und1 an.

viridis, Saftgrün, lilasengriin wird aus dem schwach übergohrenen^' a Un 61 re ^ en Kreuzdornbeeren unter Zusätzen kleiner Mengen Pottasche undUnd Abdampfen bis zur Musconsistenz dargestellt. Diese extractförmigev ÖUj Wll 'd in Thierblasen gefüllt und in Rauchfängen aufgehängt, wo sie

^austrocknet.

f 4ll eri( | ils Saftgrün bildet eine schwarzgrüne, im Bruche glänzende, im durch-J 1 ' fachte roth erscheinende Masse. Es ist von guter Beschaffenheit,Vd n S ^ ic h in Wasser ziemlich vollständig mit grüner Farbe löst und weder^Üeiji ° c n andere mechanische Verunreinigungen einschliesst. Alkalien ver-ölen & F arbe in Gelb, Säuren in Roth. Saftgrün gehört zu den unschul-c * arl >materialien.

' l(! ""ischgrün des Handels ist ein gereinigtes Saftgrün.

c ^r i'n' r, ! ! 0 ' ^rt de Chine, Chinesisches (üriin, ist ein Farbstoff aus den Rinden8te llt, vr,! na einheimischen Rhamnus chlorophora und utilis Decne darge-le es in den Handel kommt, bildet es einige Mm. dicke, verschiedene