Quercus. 785
gebe^*' 6 ^ rUc ht der Eiche ist eine einsamige eiförmige Nuss, am Grunde um-ist L ,i , Von einer ziegeldachförmig-schuppigen Becherhülle. Das Fruchtgehäuse2,5 n, > glänzend gelbbraun, dünn und zerbrechlich. Es schliesst zwei bise twa 8 ^ an ge, 1 Ctm. breite, planconvexe, elliptische, auf der flachen Seitebla? s c ° ncav e Samenlappen ein. Diese sind im getrockneten Zustande aussen§ r aubraun, bestäubt, innen hornartig-mehlig.
Sept e ^'" sani mlung und Aufbewahrung. Die Eicheln werden im August undtrock er gesammelt, von der Becherhülle befreit und alsbald an einem luftigenSc harf 6n ^ rte dünn ausgestreut, dann halb übertrocknet in der OfenwärmeW erin getrocknet. 100 Th. frische Eicheln geben circa 50 Th. troekne aus.de r o Austrocknung nicht alsbald geschieht, so schimmeln sie unter^freit * e " ^ rst nach dem Trocknen werden sie von dem Fruchtgehäuse
der ^ es tandtheile. Nach Braconnot enthalten die getrockneten Kotyledonen® 6 ,94! f r ° Us Robur L. (Q. sessilißora Smith ) in 100 Theilen: 31,8 Wasser;de öe Stärkemehl; 1,90 Lignin; *15,82 stickstoffhaltigen mit Tannin verbun-0,i 9 5 extractartige Materie; 7 Zucker; 3,27 fettes Oel; 0,38 Kali;
CitfQji a ' i8ulfat ; 0,01 Kaliumchlorid; 0,05 Kaliphosphat; 0,27 Kalkpliospliat;Üu rcli e ° sä ure, Spuren Kieselsäure und Eisenoxyd. Bennerscheid gewannDestillation aus den Eicheln ein stark riechendes Oel.
der ^ nwe ndung. Die Eicheln werden zur Darstellung des Eichelkaffees und1 Ua Quercus glandium verwendet.
e 5? n '(ucrcus tostum, Olaiules Quercus tostae, Glandes quernae tostae, Eicliel-ei Kotyledonen der Eicheln werden über freiem Feuer geröstet, bisiti ejjj 110 braune Farbe angenommen haben. Nach dem Erkalten werden sieS ,^al e f 0b <* Pulver verwandelt. Man kann die Eicheln auch in der Frucht-Hai e en nen und diese im Mörser abstossen und beseitigen, indem die geröstete8 clii a Sc tneller zu Pulver wird und sich dann leicht mittelst eines Durch-jag ^ es ^schlagen lässt. Man lasse sich jedoch beim Brennen nicht durchSch S f ell0n der Schale verleiten, die Röstung zu weit zu treiben. WährendSU! 1 6 nur e i' le geringe Bräunung erkennen lässt, kann der Kern schon der'ti lun g nahe sein. Das Brennen geschieht in einer Kaffeetrommel oderan? 1 gusseisernen Kessel unter beständigem Umrühren, bis die eine und^fbe . 6 Eichel auf der Bruchfläche eine braune (nicht schwarzbraune)S ch Zeigt - D' es es Brennen geschieht ohne alle Schwierigkeit und geht umnel,e r von Statten, wenn die Eicheln durchschnitten sind. Nach demVfgjt n Verden die Eicheln durch Absieben von anhängenden staubigen Theilenzu einem sehr groben Pulver zerstossen und in Blechbüchsen,kliere Steintöpfen etc. gut aufbewahrt. Durch eine mässige Röstung
0 ew ° e] ^' e trocknen Kotyledonen der Eicheln durchschnittlich 15 Proc.
f( ir 3 r Eichelkaffee im Aufguss ist ein Ersatz des gewöhnlichen Kaffees^ ac bliche oder skrofulöse oder rhachitische Kinder. Man setzt dem-s Wohlgeschmackes halber stets noch etwas gebrannten Arabischen
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'harmac. Praxis. II. 5U