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2 (1878)
Entstehung
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784
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Quercus.

br Pll'

Die Eichenrinde ist ungefähr 1 Mm. dick, aussen graubraun oder ^lieh mit zartem silbergrauem Periderm bekleidet, glatt oder runzlig-r'^'^eflmehr oder weniger mit Korkwärzchen, auch wohl mit grauen oder grauset'^Krustenflechten bedeckt. Der Bast ist im frischen Zustande weiss, n a ' j (,eiTrocknen braun, grobfaserig und zähe. Der Geschmack ist adstringir e11 ' ^den älteren Rinden etwas bitter. Trocken ist die Rinde fast ohne Ger« 1 'beim Einweichen im Wasser lohartig hervortritt.

Der vergrösserte Querdurchschnitt zeigt eine röthlichbraune dünne .j,.Schicht. Die Mittelrinde wird durch einen ununterbrochenen Ring v ° n 'j>,Ei-zellen, die mit einzelnen dunklen e pibündeln abwechseln, in eine ,lgrünliche und eine innere braune >-getrennt. Steinzellen (in Form g li ^ fju-weisslicher wachsglänzender Körn

den sich in der Mittelrinde und ' ßSchicht zerstreut. Die Bastschic 1 ^ g ,besteht aus in concentrischen R e ^ iC " CI1 ig ehenden Bastbündeln, die durch ^ ^jgiibreite und zahlreiche enge Mark 8 "^^durchschnitten sind und mit Par* n - c jitabwechseln. Hier und da dur''''^^ein Markstrahl die Bastschicht, v,( ' Iie ii-leistenartige Erhöhungen auf der

Fig. 173. Stück einer Qnerschnittfläche der off.

Eichenrinde. Circa 20fache Lin.-Vergr.p Korkschicht, m Mittelrinde, i Innenrinde oderBastschicht, sz Steinzellen, bb BastV&ndel.

fläche entstehen (nn).

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in den

Bestandtheile. Die jüngeren Rinden enthalten 10 bis 15 Proc., die a ..ja-

10 Proc. Eisen blau fällende Gerbsäure, welche jedoch mit derj eU '^ten Galläpfeln nicht völlig identisch ist. Das wässrige Extractnicht nur zusammenziehend, sondern auch bitter. Das von Gerber aufg efu " p

?c. ® n bitter, Quercin, bildet farblose, bitter schmeckende KrystaUe-scheint hauptsächlich in der alten Eichenrinde vertreten zu sein..de,

iu verwerfen ist eine rissige und mit vielen Flechten besetzte & ^-.li 6 lm , anc ' e ' S anz oder gemahlen vorkommende Lohe, weiß' 1 ® ße-Rinde alterer Aeste und Stämme ist, nicht selten auch Rinden andere 1 j

, C , ® e |} thalt - Die sogenannte Spiegelrinde ist weisslich und gl attenthalt lo-20 Proc. Gerbstoff.

Aufbewahrung. Die Eichenrinde wird geschnitten, grob- und hoc' lsgepulvert vorräthig- gehalten. ^

Anwendung. Als ein billiges Adstringens wird sie in der Abk° c ' g{ljinnerlich zu 1,0 bis 2,0 Gm., äusserlich zu Gurgelwässern, Einspritzet»'Hadern, auch als Einstreupulver, hauptsächlich aber zur Darstellung des ^piasma ad deeubitum angewendet.

Extractum <|ucrcus corticis. Eichenrinde wird durch Kochung e .mffu' 'r tral ! il ' t Unc ^ Colatur zu einem trocknen pulvrigen Extr» c .jj e ji"r, h' T als Stypticum zu 0,30,61,0 einige Male täglich lV.&*>gegeben, auch m Salben angewendet. Hier dürfte es durch Acidum tanbesser ersetzt werden.

II. Semen Onercus, Glandes (jnerens, Eicheln, die getrockneten Koty' et lj C )i0

oder Samenlappen der reifen Eicheln, oder die trocknen Früchte dei

ohne die Becherhülle (cupula).