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dieses Gemisches mit 1700,0 —1750 Wasser, welchem 100 CC. ver ^ ii |geliSalzsäure (1,060 spec. Gew.) zugesetzt sind zu einem gehörig gleichtor ^Teige geknetet. Hierauf wird der Rest des Mehlgemisches (525,. eD ,dem Teige vereinigt, der Teig in Brote geformt und dem Bäcker tiberg
Panis glutinaeeus, Kleberbrot, Brot für Diabetiker. 1000frischer Kleber aus der Bereitung der Weizenstärke, 100 Th. B u fl j.500 Th. trocknes gepulvertes Kleienbrot (Commissbrot), 10 Th. gvertes Natronbicarbonat, 15,0 Kochsalz und 150Th. Ei (Eiwc^^.^euEigelb durch Quirlen vereinigt) werden durchmischt und mit der 111Menge Wasser zum Teige gemacht und dieser mit einem Gemisch aus ^ e ,Schlämmkreide, 11 Th. gepulverter Weinsäure und 10 Th. j en6 f g gepulverten Kleienbrotes durchknetet. Aus der Masse werden B>'°formt und diese dem Bäcker übergeben.
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Mica panis albi, von den Aerzten mitunter als Constituens von ^massen vorgeschrieben, ist entweder die Krume aus frischen SemnK' 111diese getrocknet und gepulvert (Mica panis albi pulverata).
Einiges über Untersuchung des Brotes ist bereits unter Prüfu^^tMehles und am Schlüsse des Artikels Amylum (Bd. I, S. 344 u. f-)worden. In Betreif des Brotes aus unreinem Roggenmehle macht HiR*(in Sondershausen) folgende Angaben. , gt d» s
Wird das von brandigem Getreide herstammende Mehl benutzt, so j )6 rBrot von schlechtem Geschmack, zäher Beschaffenheit und von " ^ie<$Farbe. Mutterkornhaltiges Brot ist fleckig, violett gefärbt, schmeckt sC . g j|eiiund riecht widerlich. Die Samen des Ackerklees ( Trifolium an ans e) e *..0bdem Brote eine blutrothe Farbe, machen es aber in keiner Weise 8C ^j c jjeiAcker-Wachtelweizen {Melampyrum arvense) ertheilt dem Brote eine 10 ,bläuliche bis schwarze Farbe; solches Brot ist unschädlich. Die Rogg eI)
Zedel ( Bromus secalinus), sonst unschädlich, soll das Brot schwarzund dasselbe unverdaulich machen. Der Samen des rauhen Hahnen p {0 tAckerklapperkraut, Glitscher ( Rhinanthus Alectorolophus) machen us l1feucht, klebrig, ertheilen demselben einen ekelhaft süsslichen Geschmf ^eine schwarzblaue Farbe; solches Brot ist jedoch keineswegs schäd' 1schweige denn giftig. Anders verhält es sich mit der Kornrade (Äff'"*Githago ); kommt diese im Brote vor, so wird das alte bläulich, "scharfen bitteren Geschmack und erlangt, wenn auch nicht geradezudoch gesundlieitsnachtheilige Eigenschaften. io' etteS
Professor Dr. Ludwig in Jena, welchem mehrere Male bl» u . atl d' el1Roggenbrot zur Untersuchung vorgelegen, hat den zu demselben ver ^ r |jiiJ>$Roggen auf seine Beimischungen untersucht und gefunden, dass diese y" 11schon durch eine verhältnissmässig geringe Beimischung des Sa" 1 ^gjss^Rhinanthus Alectorolophus veranlasst werde, den Farbstoff derselben u 'Krystallen isolirt und denselben Rhinanthin genannt. Ein ähnlicher jj'ist in den Samen von Melampyrum arvense , dem Wachtelweizen)anderen Arten der natürlichen Familie der Melampyreen enthalten,dieselben auch beim Trocknen leicht eine dunkle Färbung annehme®'
Der alkoholische Auszug von rhinantliinhaltigem Mehle nimmt ®i *
oder verdünnter Schwefelsäure erhitzt eine grün- bis tiefblaue ]]f c '
und bleibt zu ermitteln, auf welche Weise diese Färbung durch (Cprocess entwickelt wird.