Druckschrift 
2 (1878)
Entstehung
Seite
615
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

Ovum. öl»

Alle}! ft

in . as aus dem Blute der Schlachtthiere abgeschiedene Albumin kommt

^ckner Form in den Handel.

\ as leses Eiweiss erscheint verschieden modificirt. Es ist entweder in\V as 01 löslich und coagulirt beim Erhitzen der Lösung, oder es ist in^ttr coagulirt aber nicht, oder es löst sich nicht in Wasser,

(z, as ' n Wasser lösliche und coagulationsfähige Eiweiss hat einen Werthty e j,' , ür den Zeugdrucker). Auch kann es mit Dextrin, Arabischem Gummi,^lutali er u " »1- versetzt sein. Ein gutes trocknes Albumin (Eier- oderZu . Juin in muss sich innerhalb 24 Stunden in 80 Th. lauwarmem WasserFljjg. 6 . r wenig trüben, dicklich fliessenden, wenig gefärbten oder farblosenSolu® 'ösen, welche bis auf 100° C. erhitzt den Albumingehalt als Coa-Flüs,vi ab8cheidet - ^' e von dem Coagulum gesonderte und eingetrockneteHijj 8 <? ke 't soll keinen mehr den 5 Proc. von der Menge des trocknen Albu-Hi s , ^tragenden Rückstand liefern. Ein grösserer Rückstand deutet auf Bei-den, welche nicht Eiweiss sind.

^ir(j' ai '' , ° albuminatns, albuminirte Kolile. Gereinigte thierische KohleSchi ( ,i I J ut frischem Eiweiss zu einem Teige angerührt, dieser in dünnerpiilv aus f?ebreitet und in einer Wärme bis zu 35° C. getrocknet, dann ge-lt, ,jj e Un( l aufs neue mit Eiweiss zu einem Teige gemischt und getrocknet.G C \ V j , Ser Weise wird fortgefahren, bis die pulvrige Masse das Fünffache desWig^j lts der in Arbeit genommenen thierischen Kolile beträgt oder die Ge-v e r t c S p len gen von Kohle und Albumin sich wie 1:4 verhalten. Das gepul-n läparat wird in gut verstopfter Flasche aufbewahrt und da angewendet,S'r A ' an eine Klärung und Entfärbung gleichzeitig beabsichtigt. Es ist von' r 'aus Martin zuerst empfohlen worden.

KeJ"» ovi, Oleum ovorum, Eieröl. Eigelb wird in einem zinnernensist(,) lz U !' ter beständigem Umrühren im Dampfbade erhitzt, bis es die Con-einer Salbe angenommen hat und eine kleine Menge, zwischen dengehültt ^ e . üekt, Fett hervortreten lässt. Dann wird die Masse in Leinwande e p. ZW) schen heissen Platten ausgepresst. Das ausgepresste Oel wird in, asc he gefüllt und nach dichtem Verschluss der Flasche einige Tage anMl e armen Ort gestellt, dann decanthirt und der trübe Rest dureh Baum-Oei ( . llr t. Die Klärung geschieht schneller und sicherer, wenn man dass ':h(jw Un gefähr dem zehnten Theile entwässertem Natronsulfat mischt und(», i ' an e ' n em lauwarmen Orte absetzen lässt etc. Ein Eigelb giebt circa

K aus "

Vp 6 ^ en £?en Eieröl stellt man dadurch her, dass man das im Dampf-®'?elb mit dem doppelten Volumen Wasser mischt, mit AetherOel tny e ^> den Aetherauszug abdampft etc. Das auf diese Weise gewonnenee 'Senth' SS werden, zur Beseitigung einer Substanz, welche dem Oel eine

^ärm t mlich . e ® c bärfe giebt. Diese Substanz verbleibt beim Pressen des

j^i t en Eigelbs im Presskuchen.

C ' fCa 10 p m k' s au ^ ^0° C. erwärmten Eieröle werden kleine Flaschen von'"'tSign, Rauminhalt total angefüllt, sofort dicht verkorkt und der Korkj ac ^ oder Harz tectirt. Dann an einem kühlen dunklen Orte aufbe-Eie^ 61 ^ es v ' e '° Jahre hindurch, ohne ranzig zu werden.

^ 6tn Pei'at° ISt e ' n S e lbes oder röthlichgelbes fettes Oel, welches bei mittlererj> 0tl 5 bis'i ^' c ^üssig, bei 25° C. dünnflüssig und klar ist, bei einer Wärme2 >gWerd ° a ' Jer er starrt und undurchsichtig wird. Es neigt sehr zum baldigen