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2 (1878)
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Manna. — Mannites.

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^/ :l hat und durch Auflösen ausgesuchter Manna in der zehnfachen Mengest ^? Ser » Digestion der Lösung mit thierischer Kohle und- Eindampfen darge-. t wird. Da sie leicht einer Verfälschung mit Stärkezucker unterliegt, soSle zu verwerfen.

lan " ® anna Calabrina, Manna communis, Manna Gerace, gemeine Manna, Geracc-Und" 9 ' ^ a P ace "®' anna ' Manna besteht in klumpigen Massen, gebildet aus kleinerenVe grösseren, weisslichen oder gelblichen Körnern oder Stückchen, welche°S e einer mehr oder weniger klebrigen oder schmierigen, bräunlichenf r anz zusammenkleben, mehr oder weniger verunreinigt mit kleinen Rinden-ist Smenten und anderen pflanzlichen und erdigen Substanzen. Der Geschmack

stis s, aber etwas kratzend.b e t r weniger die bräunliche schmierige Substanz und die Unreinigkeitena gen, um so besser und trockner ist die Manna. Eine solche bessere°pt" 6 von ^ en Drogisten auch wohl mit Manna Calabrina sicca

bezeichnet. Sie w ' r( ^ ' n ^en Monaten September und October ge-

e tl tj, : ? nter dem Mikroskop erscheint diese Manna der vorigen Sorte ähnlich,a ' aber mehr tafelförmige Krystallchen.

42 g ^ e Standtheile. Nach L euchtweiss's Analyse enthält die Manna canellata4 0 ' ' die Manna canell. in fragm. 37,6, die Manna Calabrina 32 Proc. Mannit,■UsJT Proc ' Pflanzenschleim nebst Mannit und einer aus der wässrigenf' e(1 !'£ durch Aether ausziehbaren harzigen sauren Substanz, 11 —13 Proc.il at) C 1|; 'gkeit und 9—15 Proc. gährungsfähigen Zucker. Büignet fand in dera lls p l ei Den starken Gehalt an Dextrin (20—30 Proc.) und ein Gemischv,' (i l C li °' lr zucker und Intervertitzucker (10—15 Proc.). Die Asche der Manna,\l aill . v ' e l Kalisalze enthält, beträgt 1,3—1,9 Proc. Buchholz fand denhegonjj ZU ^ Proc. Wie es scheint, wird der Mannit erst durch eineUr 0 i, ere Umsetzung (Gährung) des Esclienzuckers beim Eintrocknen desen saftes an der Luft erzeugt.

rVht rÜfUn g- Verfälschungen mit Mischungen aus Mehl, Stärke, Honig,sinj _ ZUc ker, anderen nicht von Fraxinus Ornus abstammenden Manna-Artenk°8e) ^kommen und zwar die Verfälschung mit Kartoffelstärkezucker (Gly-pten le selten. Sie sind jedoch nur bei den schlechteren und schmierigen/'"^reffen. Mehl und Stärke werden durch das Mikroskop und die^' a sse 6i ?' e ^ 0n nachgewiesen. Trockne Manna zerreibt man zu einer pulvrigenPi'o c _ 5,0 Gm. in einen gläsernen Kolben, iibergiesst mit 65 CC. 80

j<jj, 1 ln geist, erhitzt, lässt 5 Minuten sieden, giesst siedend heiss durch^ a Diia l' 1 - " nd trocknet den ungelösten Rückstand. Dieser beträgt bei guterlöc hstens 50 Proc. Beträet er mehr, so ist die Manna einer Ver-

nun S verdächtig.

M

i? 4 eine Mannitum, Saccharum Mannae, Mannit, (C 12 H u 0 12 oder C 6 H 14 0 6 )

i' sc he schmeckende, leicht krystallisirende, nicht gährungsfähige, ka-

r Mos ] U ' i erlösun g nicht reducirende, in concentrirter Schwefelsäure sich''M Substanz, welche in der vegetabilischen Welt viel verbreitet

.*inin erkannt, sondern mit anderen Namen belegt worden ist.

w ' e - t yr ' n Sin, Graminin oder Graswurzelzucker, Granatin etc. sind wohl"'UtiL' ' , ei . a * s Mannit. Von P asteuk, wurde er unter den Produkten der1,1 ^OOo ti" 'S ew ie8en. Er ist in 6—7 Th. Wasser von mittlerer Temperatur,• kaltem 80 proc. Weingeist, in kochend lieissem Wasser und sol-