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Mangostana. — Manna.
lösbarer Rinde, innen blassröthlich-braun oder röthlich-gelb, glatt mit vorsp 1 '" 1genden Verticallinien, von den Fruchtfächern herrührend, versehen.
Bestandteile. Die Mangostanschale enthält reichlich Gerbstoff, einen ''Weingeist und Aether, nicht in Wasser löslichen, krystallisirbaren, gei' uC _und geschmacklosen, goldgelben Farbstoff, Mangostin (C 20 H 22 O 5 ), Harh ^nig bitteren Extractivstotf.
Anwendung. Die Schale wird in Form des folgenden ExtractesHaemorrhagien, Dysenterie, Durchfall etc. angewendet. Auch wird sieGerbmaterial benutzt.
Extractnm Mangos tan ae, Extractum antidysentericuin, das aus der
gostanschale mittelst 45 procentigen Weingeistes durch Digestion gewönnemusförmige Extract. Gabe 0,5—1,0 zwei- bis dreistündlich, im Kly s "10,0—15,0.
Manna.
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Fraxinus Ornus Linn., Ornus Europaea Persoon ., Mauna-Esche, elU j efsüdlichen Europa einheimischer und cultivirter Baum aus der FamilieOleineae.
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Manna, Manna, der an der Luft eingetrocknete Saft des vorbenannBaumes.
In den Apotheken sind zwei Sorten officinell.
I. Manna cannellata, Manna electa, Manna pura, Röhreiunanna , bestehtundeutlich dreikantigen, auf der einen Seite convexen, auf der anderen rausgehöhlten, mehr oder weniger langen und breiten Stücken von weissl'^..oder hellgelber Farbe. Diese Stücke sind trocken, leicht, mürbe, elI1 ^ lC limassen porös und zeigen auf dem Bruche mehrere Schichten, zuweileneine innen fadenartige Krystallisation. Beim Liegen an der Luft ^ ir< * j e ,feucht und mit der Zeit dunkler (röthlicher). Sie schmilzt im Wasselzergeht auch leicht auf der Zunge, hat einen nur schwachen Geruch und e>süsslichen, jedoch nicht ekelhaften und scharfen Geschmack und ist in " ' uund heissem Weingeist löslich. Sie wird in den Sommermonaten ges»®' jDie Manna in lacrymis, in granis, ist eine noch mehr geschätzte jtheure Sorte in kleinen tropfen- oder länglich thränenförmigen Stücken, eI>aber wenig in den Handel. Diese soll durch freiwilliges Ausfliessen g eV ,°.'|, ne rwerden. Die aus den schlechteren Mannasorten ausgesuchten reineren g a( ß-nnd Stücke werden auch mit Manna electa bezeichnet und die beimmein der Röhrenmanna am Baume hängenbleibenden Reste werdenals Rölirenmannabruch, Manna canellata in fragmentis, un ^ e J^ a l»'den. Diese Manna enthält Schmutztheile und hat mit der Mannabrina, Gerace-Manna, gleichen Werth. Unter dem Mikroskop erSldie Substanz der Röhrenmanna als Conglomerat von farblosen Prism e ''Tafeln. Seit einigen Jahren kommt auch zuweilen eine gereinigte 1 . j, e nManna depurata, im Handel vor, welche mit der Röhrenmanna g e