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2 (1878)
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413
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Mal tum. 413

Awi 00 ^)' Hinbichs (Greifswald), Gehe u. Comp . (Dresden-Neustadt),0 heker A. Widxmann in München.

in 1( .^'9 ens chaften. Das Malzextract bildet in dicker Schicht eine gelbbraune,halKf| lnner eine braungelbe, in Wasser mehr oder weniger klar lösliche

b egt Uss ige Masse von schleimig süsslichem Geschmack und Brotgeruch. Esf>] ® 1 a us Dextrin, Malzzucker, geringen Mengen albuminösen Stoffen und8äue P^ en des Kalks und der Magnesia. Die wässrige Lösung reagirt kaum

8ti Malzextract enthält durchschnittlich Glykose 30 Proc., Dextrin 25 Proc.,p roc st °ffhaltige Substanz 8 Proc., Aschenbestandtlieile 3,5 Proc., Wasser 30StanÄtv ' n c ' nem kl ar löslichen Malzextract werden die stickstoffhaltigen Be-theile weit weniger betragen.

8j rvi ^ r Üfling des Malzextracts. Dieses lässt als Verfälschung Kartoffelstärke-JljjlJ 1 ' 'Angedickten Queckensaft, Amylin etc. zu. Die Darstellung aus reinem' a t einen reichlichen Gehalt an löslichen Protei'nstoffen zur Folge und^ les er Gehalt ist desshalb auch entscheidend bei Beurtheilung der GüteVe ifäl ^ e 't eines Malzextracts. Zur Bestimmung der löslichen Protelnstoffew as Man (nach Hager ) in folgenderWeise: 1) Eine mit kaltem destillirtemVt 61 ' ^ßwerkstolligte, filtrirte lOprocentige Extractlösung muss sich auf\v e j s t Von Galläpfeltinktur im Ueberschuss und dann umgeschüttelt stark undl(w 8 lc '' bis zur völligen Undurchsichtigkeit trüben. 2) 10 CO. derselben.? ( ' Cllt igen, filtrirten Malzextractlösung giebt man in ein 1,5 Ctm. weites^' aa un( l mischt es darin mit 10 CO., also einem gleichen Volum wäss-stafjj' ^alt gesättigter Pikrinsäurelösung. Beim guten Extrakt erfolgt eineInten 6 - ! rti,)un g> welche allmählich zunimmt und in 10 Minuten eine solchege]j a i, 'ät angenommen hat, dass die Flüssigkeitssäule gegen das Tageslichten undurchsichtig ist. Ein mit Stärkesyrup verfälschtes Extract wirdlO jj. ^' e Pikrinsäurelösung nur schwach getrübt und die Trübung ist nachU ^ en ' mmer n0(J h von der Art, dass sie die Flüssigkeitssäule gegen das' t gehalten, völlig diaplian erscheinen lässt.sie u ' s ( ler quantitativen Bestimmung der gelösten Proteinstoffe, wenn man100 o . ertle hmen will, löst man unter Digestionswärme 10,0 des Extracts in'j. Jener Pikrinsäurelösung, digerirt noch eine halbe Stunde und lässt dann. Orte sedimentiren. Der im tarirten Filter gesammelte NiederschlagGiftes "n*" ^ asser ausgewaschen und im Wasserbade getrocknet. Die HälfteGewichtes ist annähernd gleich der Menge der Protelnstoffe.

v on 1 :ic tum Malti siccum, gehe 'sches Malzextract, Malzextractpulver, ist eint-ä Firma Gehe u. Comp , in Dresden in den Handel gebrachtes Präparat.'° c ker (e ' n aus glänzenden dünnen Plättchen bestehendes, leichtes oder, es > gröbliches, blassgelbes Pulver, von angenehmem süssem Malzgeschmackentsprechenden Gerüche. Es hat vor dem Malzextract in Muscon-S( ,i. en Vorzug eines angenehmeren Geschmackes und den Vortheil nicht' rr ' m eln, jedoch ist es etwas hygroskopisch und muss es desshalb inSfil? . ten Gläsern an einem trocknen Orte aufbewahrt werden. Es löst^ 6 ben ( ] 11 ' e ' c ht in Wasser, damit eine gelbliche, nur wenig trübe Lösunger Gehalt an löslichen Protei'nstoffen (besonders an Diastas) ist ein

i 0 * 1 Th. des Pulvers geben mit 3 Th. Wasser eine Masse

^del ' <!1 ^ x tractform, mit 4 Th. Wasser die Extractform wie sie dem im

vorkommenden Malzextract eigen ist. Wegen seines Gehaltes an