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Majorana. — Maltum.
(1) Balsamum Majoranae,
Vf Olei Myristicae 8,0
Olei Majoranae aetherei 2,0.
Leni calore fiat mixtio.
D. ad ollam clausam.
S. Zum Einreiben des Unterleibes (beiWindkolik der Kinder).
(2) Unguentum Majoranae comp" 8 ^ 111
Butyrum Majoranae compositum'
Olei Lauri unguinosiCerae flavae ana 20,0Adipis suilli G0,0Olei Majoranae Guttas 20.M. f. unguentum.
Maltum.
Maltum, Maltum Hordel, Maltum fructus Hordel, Malz, Gerstenmalz, dl ® e tekünstlichem Wege zum Keimen gebrachte und während des Keimens getroc»Gerstenfrucht. In den meisten Fällen wird man das Malz von den jj eentnehmen, seltner die Malzbereitung selbst vornehmen. Im letzteren *'hat man sich nach den steuergesetzlichen Bestimmungen des Landes zu * lC
Bereitung. Der Process der Malzbereitung, das Mälzen, bezweck' ^Keimenlassen der Getreidefrucht und die den Keimungsprocess begl° |t( \, e .Bildung des Diastas aus dem Kleber (Gluten) und die Umsetzung des St ämehls in Dextrin und Glykose (Malzzucker). Die Erregung und UnterM 1des Keimungsprocesses knüpft sich an folgende Bedingungen: 1) an _ 5»Gegenwart von Feuchtigkeit, 2) an eine Temperatur, welche nicht unte'und nicht über 30° hinausgeht, und 3) freien Zutritt der Luft. Diesen ..dingungen wird durch folgende drei Vorgänge und Operationen S elU ^e-a) durch das Einquellen (Einweichen), um der Gerste oder den Get iel e ,..früchten diejenige Menge Feuchtigkeit zu geben, welche b) das Keinie"^fordert, und c) durch die rechtzeitige Unterbrechung des Keif" rf .entweder durch Trocknen an der Luft (Luftmalz) oder mittelst Wärme v'malz). Für pharmaceutische Zwecke hat das Luftmalz stets den Vorzug- j,
Die Gerstenfrucht wird in grossen hölzernen Bottigen mit reicht" jjeWasser übergössen und umgerührt, wobei taube Früchte an die Ober •treten und hier beseitigt werden (Abschöpfgerste). Das von den Frücht® 11 ^,gelassene Wasser nimmt andere etwa vorhandene Unreinigkeiten mit slC .i, 0 lt»Das Uebergiessen mit Wasser und das Ablassen desselben wird öfter wiedf etc .denn das Wasser löst aus der Fruchtschale Eiweissstoffe, extractive ® t0 .j lt te r 'auf, nimmt einen eigenthümlichen Geruch an und neigt zur Milch- und | S tsäuregährung. Diese letztere muss vermieden werden, und das W» sS pjäso oft zu erneuern als es nach halbtägiger Maceration trübe abfliegt-Einquellen dauert je nach dem Alter der Gerste 2—3—6 Tage oder 1 g j C l)einzelne Gerstenfrucht sich ohne zu brechen biegen lässt, die Fruclithü' s ®leicht beim Zusammendrücken der Frucht der Länge nach ablöst, n°Fruchtkorn gegen eine rauhe Fläche zerrieben einen mehligen Strich •'Die eingequellte Gerste, welche circa 45 Proc. Wasser aufgenom® 01 '\^\t'kommt nun auf die Malztenne, wo sie zu 9 —12 Ctm. hohen Haufen , glll fel^Scheiben, Malzbeeten) ausgebreitet und hier alle 6 — 8 Stunden wng eSGwird, bis die Früchte an ihrer Oberfläche trocken erscheinen. Wahren'
Zeit erwärmen sich die Haufen von selbst und der Keim tritt in Gest»