Eigenschaften. Das Magnesiaphosphat ist ein sehr weisses Pulver von''•'Wach erdig-bitterlichem Geschmack, welches im Wasserballe erwärmt liöcli-s e ns 5 p roc< am Gewicht verliert, löslich in 350 Th. kaltem Wasser, damiteine neutrale Lösung gebend. Diesem verwitterten Salze kommt die oben an-führte Formel zu.
,j r . Anwendung. Das Magnesiaphosphat wird zu 1,0—2,0—4,0 zwei- bisei tna.l täglich als mildes Laxans in Pulvermischungen gegeben. Man hat esC1 bei Rhachitis versucht.
»esi. ' a ' , ' um > Talcum Venetnui, Talkstein, Speckstein, ein Mineral, aus Mag-v 0n dSlllc at (circa 64 Proc. Magnesia und 3ß Proc. Kieselsäure) bestehend,ß^b,. lnnä ^ ern d 2,7 spec. Gew. Für den pharm aceutischen und cosmetischenw ' rc ^ nur ^ er we ' sse Talkstein benutzt und als ein feines Pulver^Qter Sehalten. Dieses Pulver fühlt sich fettig an, ist sehr zart und weich.s icliJ ^ em Mikroskop erscheinen die Partikel des Pulvers als farblose durch-J ge Plättchen.
er feingepulverte Talkstein ist ein unschädliches Schminkmittel undhält gewöhnlicher Bestandtheil der weissen und rotlien Schminken. Erj. le Haut geschmeidig. Man gebraucht ihn als Einstreupulver in Stiefela ndschuhe, als Zusatz zu Seifen, Maschinenschmiermitteln.
'"acht a ^ er S anze Stein sich auf der Drehbank leicht behandeln lässt, soMich f ,' tlan daraus Stopfen für Säuregefässe und Chlorentwickelungsapparate,«asbrenner.
°der j,! ne 8e h r weisse und weichere Art Talkstein kommt als Briangoner4 Uf ^ 1 :,nz Ö8ische Kreide (Schneiderkreide) in den Handel zum Zeichnen
^ Seide, Leder, Glas etc.
Sire n D . ^ er Pharmacie wird der gepulverte Talkstein bisweilen zum Consper-^Hti(3 e 'u r gebraucht. Als Volksmittel findet er als Streupulver auf
Hautstellen und bei Verbrennungen Anwendung.
Magnesia phosphorica. — Magnesia silicica. ^"9
krystallisirtem Magnesiasulfat in 180 destillirtem Wasserfielen gemischt und an einen kalten Ort (8—12° C.) gestellt. Nach Verlauft 0 .'N* Tage werden die zarte Prismen darstellenden Krystalle in einem Cola-"im gesammelt, mit etwas Wasser abgewaschen und anfangs an einemWaeh lauwarmen Ort ausgebreitet, bis sie verwittert sind, dann an einemr Weren Orte völlig getrocknet und zu Pulver zerrieben aufbewahrt.
Magnesia silicica.
» I. Magnesia silicica, Magnesia hydrico-silicica, Magnesiasilicat, kieselsaure
^«esia, Wird durch Fällung einer Magnesiasulfatlösung mittelst ver-boten Kaliwasserglases, Auswaschen und Trocknen des Niederschlagesgestellt. Dieses Silicat ist ein weisses leichtes, in Wasser kaum lösliches(^'''"nackloses Pulver, welches als antidiarrhoisches Mittel bei endemischer° l era i n Gaben zu 1,0—1,5—2,0 alle drei Stunden Anwendung fand.