398 Magnesia lactica. — Magnesia phosphorica.
(1) Trochisci lactatis Natro - Magnesiaecum Pepsina ( Burin -Dubuisson).
iy Magnesiae lacticaeNatri lactici ana 3,3Sacchari albi 90,0Pepsinae purae 3,0Tragacanthae 0,4Aquae q. sM. f. trochisci centum.
D. S. Täglich vor jeder Mahlzeit 2—5Pastillen (als Digestivum).
et
(2) Trochisci lactatum Magnesia®Natri Petrequin et Burin -1)ufö is
Pastilles de Buisson.
Jy Magnesiae lacticaeNatri lactici ana 5,0Sacchari albi 90,0Tragacanthae 0,25Aquae q. s. .„gu''
M. f. trochisci centum, quorumcontincant 0,1 lactatum. y r
D. S. Täglich mehrere Malestillen (bei Dyspepsie und tiasti" 1 '^ '
Die gesammelten Krystalle werden auf Fliesspapier ausgebreitet und » uleinem lauwarmen Orte getrocknet. Die Ausbeute beträgt fast 130 örffl-
Eigenschaften. Das Magnesialactat bildet luftbeständige weisseschwach gelblichweisse Krystalle, oder solche krystallinisclie Krusten. .Geschmack ist gering und kaum bitterlich, die wässrige Lösung neutral. (Magnesialactat erfordert bei 15° C. 30 Th., bei 20° C. 27 Th., bei 1^0 e3,5 Th. Wasser zur Lösung. In Weingeist ist es nicht löslich. In der W*""des Wasserbades verliert das Salz sein Krystallwasser und wird wasserfi' e1 '
Aufbewahrung. In dicht geschlossenen Glasgefässen, um die Verduu stu "'des Krystallwassers zu verhindern.
Prüfung. Die Lösung des Magnesialactats in der 50fachen Mengemuss neutral sein und sich gegen Schwefelwasserstoff und Schwefelammoi'^.j(metallische Verunreinigungen), so wie gegen Ammonoxalat (VerunreinigungKalklactat), auch gegen Bleiacetat (Verunreinigung mit Sulfaten und }anderer organischer Säuren) indifferent verhalten. Beim Einäschern desdürfen nur 16 —17 (berechnet 15,6) Proc. geglühter Rückstand verbiß' ^welcher sich wie reine Magnesia verhält und an Wasser nichts Lösl' c ^(Alkali) abgiebt. Der Aschenrückstand von verschiedenem Gewicht 'n.dem beim Trocknen der Krystalle mehr oder weniger verminderten Kry® .Wassergehalte abhängig. Das wasserfreie Salz giebt berechnet 19,8Glührückstand.
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Anwendung. Das Magnesialactat gilt als ein mildes Abführmittel 211 ^— 2,0 — 3,0 drei- bis viermal des Tages in Lösung oder Pulver.selten gebraucht.
Magnesia phosphorica.
Magnesia phosphorica, Magnesiapliosphat, phosphorsanre MagnesiaH0,P0 5 + 6H0 oder MgHP0 4 + 3aq = 174,5).
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Darstellung. Filtrirte Lösungen von 100,0 des officinellen kr}' 91 y0 psirten Natronphosphats in 400,0 destillii'tem Wasser " I,cl