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2 (1878)
Entstehung
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391
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Magnesia carbonica. 391

1'® Th. dieses Salzes entsprechen 1 Th. des Magnesiasubcarbonats. Fiii-Ve i'mischungen ist es für sich zu einem feinen Pulver zu zerreiben.

b e j J ' a 8 ne sites, Magnesit, Talkspath (Mg0,C0 2 = 42 oder MgC0 3 = 84) ein«pf- an kenstein in Schlesien, Hrubschütz in Mähren, Kraubat in SteyermarkWertes Mineral, welches gewöhnlich als Pulver (Magnesitmehl) in dena ndel kommt und als Kohlensäurematerial der Mineralwasserfabriken ver-

wird. Er ist hart, weiss oder gelblich oder grauweiss. In neuererbenutzt man ihn auch zu dem KüSTEE 'schen Magnesit-Verbande.Bereitung desselben wird feingepulverter Magnesit mit Wasserglas zudünnen Breie angerührt, welcher in 24 Stunden steinhart wird. Deran< J wird in folgender Weise angelegt: Nachdem das Glied mit einerj>l a er ' a ge von Flanellbinden umwickelt ist, rührt man etwa 3 Theile Wasser-

Ünterla

s m it einem Theil Magnesit so zusammen, dass in das Wasserglas geringe® n Sen des Pulvers geschüttet und sofort umgerührt werden; auf diese Weisen die Yertheiluns: gleichmässig, während wenn man die ganze Pulvermenge

auf

Ist nun

ein einnia ^ zuschüttet, der Brei klumpig und ungleichmässig wird,lei n ^ er Brei entstanden, so zieht man durch denselben ein oder mehrere

der ene B' n ^ en > welche vollkommen durchtränkt sein müssen, aber sofort wie-Vp C >ens dreifacher Lage über die Flanellbinde gelegt, und damit ist der

hfili au feerollt werden.

Die so präparirten Binden werden nun in doppelter,

Verba /3 n" o O - 7

k welcher in 23 36 Stunden eine fast steinartige Festigkeit

ein,, ''kommen pflegt. Bis zur vollkommenen Erhärtung muss natürlich dasJ^^mkelte Glied ruhig gehalten werden, dann aber trägt der Verband jedeAii s . " n< ^ von solcher Dauerhaftigkeit, dass er nach Monaten noch dasselbev erti 6n ' lat ' w ' e zu Anfang. Gegen den Gypsverband soll dieser Magnesit-a Dd alle Vortheile voraus haben.

Aqua Magnesiae carbonicae.

Magnesiae. Magnesia liquidane port, Barnel . Eau magnesienne.Fluid Magnesia.

fy Tl»

magnesiae carbonicae crystalhsataeIn 15,0.

I'ulvereni subtiliorum redacta solve^cerando per diem dimidium, saepiusSitando, in

q. , 1 Uae destillatae 1000,0,L ae Pi'essione Acido carbonico satu-,lta sunt.

c arbo tt des krystallisirten Magnesia-Hu s , r »ats kann man auch den frischen^el^ Wa8c henen feuchten Niederschlag,suifman aus 27,0 kryst. Magnesia-6fl an utl d 33,0 kryst. Natroncarbonat® ' anwenden.

(3) Mixtura antacida Berends.

ty- Magnesiae subcarbonicae 5,0Aquae Menthae piperitae 100,0.Syrupi Aurantii corticis 20,0.M. D. S. Umgeschüttelt zweistündlicheinen Esslöffel (bei Sodbrennen).

(4) Mixtura carminativa Dewees.

fy- Magnesiae subcarbonicae 5,0Tincturae Asae foetidae 2,0Tincturae Opii simplicis Guttas 25Syrupi Sacchari 20,0Aquae destillatae 60,0.M. D. S. Umgeschüttelt 2030Tropfen24mal täglich (gegen Magensäure,Blähkolik, Diarrhöe der Kinder).

(5) Pulvis aerophorus

Pharmacopoeae pauperum ( Hupeland).Pulvis aerophorus cum cremore Tartari.

iy Magnesiae subcarbonicae 10,0

Tartari depurati 20,0.

M. f. pulvis.

(2) Aqua perlata.

Perlwasser.

Magnesiae subcarbonicaeSacchari albi ana 2,0^quae Cerasorumu <l uae Cinnamomi ana 30,0. ,Umgeschüttelt 12 Theelöffel

*

(6) Pulvis antacidus Vogler.Pulvis terrestris.

Magnesiae subcarbonicae 5,0Kadicis Ipecacuanhae 0,25