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2 (1878)
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243
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Kali carbonicum. 243

IIb 0 ' 11 i s c 11 c, wegen ihres geringen Gehaltes an kohlensaurem Kali derI 'p " 'i 8 ''' 1011 gegenüber eine theure Waare. Diese Sorten sind meist durch

11 ioxvd oder Cuprooxyd röthlieh, durch Kalimanganat bläulich gefärbt.toh (Amerikanische) Steinasche ist ein Gemenge von nicht calcinirter8tr ? Sc ^ e 4050 Proc. Aetzkali. Diese kommt in steinharten, faustdicken> welche durch beigemischtes Eisenoxyd röthlieh gefärbt sind, in den

der giebt Pottaschensorten, dargestellt aus den Stassfurter Kalisalzen und.^'ssgebrannten Schlempekohle von der Rübenmelasse (dem sogenanntenJ> 0 / 11 ) Von letzterer giebt es eine raffinirte Sorte (raffinirte Rüben-i) u , ^ r a s cIi e), welche für den pharmaceutischen Verbrauch geeignet ist, wenn

^atroncarbonatgehalt 5 Proc. nicht übersteigt.bi s lue gute Pottasche muss weiss und trocken sein, an der Luft in 6lj(j*2 Stunden feucht werden, mit Wasser behandelt einen unlöslichena ufh fsta *d von höchstens 6 Proc. geben und beim Uebergiessen mit Säurenra usen.

^ ei 'unreinigende Substanzen in der Pottasche sind: Natroncarbonat, Kali-Kaliumchlorid, Schwefelkalium, unlösliche erdige Stoffe, Sand, Ferrioxyd,° Xy(1 ° x yd, Cuprooxyd, Manganoxyd, Kalimanganat, Kalisilicat, Spuren Blei-> auch Jod (wie in der Pottasche aus Rübenmelasse).

^ er Pottasche wird nach ihrem Gehalt an Kalicarbonat ge-Da sie aber auch Kalkcarbonat, Kalibicarbonat und mitunter kausti-Ai 1( i S Kali enthält, so ist die Bestimmung der Kohlensäure nicht maassgebend6rer seits hat man Rücksicht auf einen Gehalt an Natroncarbonat zu nehmen.

^ ^Üfung. Von einer für den pharmaceutischen Gebrauch geeigneten Pott-5 j) fordert man, dass sie mindestens 65 Proc. Kalicarbonat, höchstenslW Natroncarbonat und nicht über 18 Proc. Feuchtigkeit enthalte. Eineeiner guten Illyrischen Pottasche in dieser Hinsicht ist überflüssig^"'e solche entspricht immer den erwähnten Anforderungen.

Bestimmung des Minimalgehaltes von 65 Proc. Kalicarbonat in derjO j O ! geschieht in kürzester Form in folgender Weise. Man reibt circav on jPottasche in einem etwas erwärmten Mörser zu einem Pulver, wägtftCpul "' s 6fn alsbald 2,5 ab, schüttet diese Menge Pottasche nebst l,76trockner"ti(j ^'® r ter Weinsäure in eine cylindrische Flasche von circa 150 CC. Capacitätei 'Siesst das Pulver allmählich mit genau 10 CC. Wasser. Nach ge-^ nem Aufbrausen und gelinder Erwärmung prüft man mit Lackmuspapier.1Sc hung muss sich entweder neutral oder alkalisch, nicht aber sauerKm gleichzeitig zu erforschen, ob mehr als 5 Proc. NatroncarbonatXff' lln< ^ auch versichert zu sein, dass die gesättigte Masse aus Kali-lg besteht, versetzt man die Mischung ferner mit 3,0 Weinsäure, darauf'»'folgt Wasser und 18 CO. 90proc. Weingeist. Nach einem etwa nochSi Aufbrausen verschliesst man die Flasche mit einem Kork, setzt sie. un( l schüttelt öfter um. Dann filtrirt man und wäscht

Hstij stand und das Filter mit 90proc. Weingeist aus. Die in dem Ge-\,: lt '' 0 n ( ' ficl ' 8tens vorhandenen 0,45 Gm. Natronbitartrat (entsprechend 5 Proe. ^, a . r ^ 0lla t i n ö ,sr Pottasche) und die etwa im Ueberschuss zugesetzte^Jpbt 6 finden sich in dem Filtrate in Lösung. Das Filter sammt InhaltJ'' Sc tes an nuu die Flasche zurück, giesst aufs Neue 50 CC. eines Ge-

' l 'ft d a , Unc ^ ^ässt drei Stunden unter öfterem Umschütteln stehen. Man decan-

und 8 ,? 0 Volumtheilen Wasser und 40 Volumtheilen 90proc. Weingeist'nur, drei Stunden unter öfterem Umschütteln stehen. Man decan-

CC. der abgesetzten klaren Flüssigkeit und versetzt sie mit

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