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Julians.
Juglans regia Linn ., Wallnussbaum, ein überall bei uns cultivirter, 1111östlichen warmen Asien einheimischer Baum aus der Familie der Juglandeen-
I. (lortex Juglandi
fructus, (lortex Nucum Juglandis viridis, Putan» 11 ®Uncurn Juglandis, Wallnnssschale, grüne Wallnnssschale, sowohl das frische, als au fdas getrocknete äussere Fruchtgehäuse der nicht völlig reifen Steinfrufiß'Eine im frischen Zustande fleischige, aussen grüne, innen weissliche, et^ a&schwammige, die Haut braun färbende Fruchtschale, von gewürzhaftem Gern"und von scharfem herbem bitterem, schwach säuerlichem Geschmack. & e 'völliger Reife der Frucht oder beim Trocknen wird die grüne Nussschale d« lCund durch schwarz, verliert ihre Schärfe und die Eigenschaft braun zu färbe®'
Einsammlung. Die frischen grünen Fruchtschalen werden Ende Aug"®'und Anfangs September gelegentlich des Einerntens der Wallnüsse gesam 111 ®und zur Darstellung eines Extracts, Fluidextracts, Syrups, von Haarfärbemitteln e tc 'alsbald verwendet. Der Theil Schalen, welcher getrocknet werden soll, w ' ran einem schattigen luftigen Orte ausgebreitet.
Bestandtheile. Die grünen Wallnussschalen enthalten Stärkemehl, EiweißZucker, Aepfelsäure, Phosphorsäure, Kali, Kalkerde, ferner etwas fettes O®und nach A. Vogel und Reischauer einen krystallisirbaren und bei 1"sublimirbaren, mit Ammoniak und alkalisch reagirenden Salzen sich roth® 1benden Stoff, das Nucin (Regianin nach Phipson ), begleitet von eine 1 * 1amorphen, der Pyrogallussäure ähnlichen Körper (Nucitannin nach Phii'SOI v«
Anwendung. Der Saft der grünen Schalen gilt als magenstärkend, wui' 01treibend, blutreinigend und wird als Hausmittel äusserlich zum Vertreiben ° eWarzen, des Grindes, der Räude benutzt.
(ionserva Juglandis corticis, Nussschalenconserve. 100 Th. frische grii»®Nussschalen werden in einem steinernen Mörser zu einem zarten Breistossen, mit 40 Th. Glycerin und 70 Th. zerstossenem Zucker geniis 0 ' 1 'eine Stunde im Wasserbade erhitzt. Die Masse betrage 200 Th.
Extractuni Juglandis corticis viridis, Extractuni putaminum Jaglii" 1 ' 1 ^Sussschalcnextract. Die frischen grünen Wallnussschalen werden in ein®steinernen Mörser zerstossen, mit ungefähr dem zehnten Theil ihres Gewid 3 ^kaltem Wasser gemischt und ausgepresst. Der colirte Saft wird alsbald 1einer porcellanenen Schale unter beständigem Umrühren bis zur musförWnExtractdicke eingedampft. Ausbeute 6 — 7 Proc. Es ist ein in Wasser trulösliches Extract.
Extractuni Juglandis corticis fluidum. 100 Th. der grünennussschalen werden in einem steinernen Mörser zerstossen mit einem ^misch aus 20 Th. Glycerin und 20 Th. Weingeist gemischt und ^ us " u fpresst. Die durch Filtration gereinigte Colatur wird im Wasserbade bis a30 Th. eingedampft. 5 Th. enthalten 1 Th. Extract.
II. Folia Juglandis, Walliiussblättcr, lussbliitter, die nicht völlig aüS ^ e pwachsenen frischen und getrockneten Blättchen. Die unpaarig gefieo er