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2 (1878)
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Ipecaeuanhae. Iris.

12 Trochisken für Kinder bis zu 4Jahren, 3 Trochisken für Kinder von5 8 Jahren, 4 Trochisken für Kindervon 1012 Jahren, 56 Trochisken fürErwachsene genügen zu einer emetischenWirkung.

(10) Trocliisci Ipecaeuanhae.

Ipekakuanhepastillen.

Radicis Ipecaeuanhae contusae 2,0Aquae fervidae 10,0.

Stent per aliquot horas loco calido, tumcolentur. Colatura filtrata cumSacchari albi pulverati 400,0Tragacanthae pulveratae 0,5Aquae q. s.misceatur, ut fiat massa, ex qua for-mentur trochisci quadringenti (400),qui siccati serventur.

Jeder Trochiscus enthält das Löslicheaus 0,005 Ipekakuanhe.

Man giebt sie zu 13 Stück einigeMale des Tages als Expectorans undDigestivum. Sie werden nicht häufiggebraucht.

Vorstehende Vorschrift entspricht der-jenigen der Pharmacopoea Germanica.Die Trochisken der Oesterreichischen

Pharmakopoe sind nur 0,5 Gm. schwerund enthalten im Stück 0,005 Ipecacu-anhepulver, die der Französischen Phar-makopoe sind 0,5 schwer und enthalten0,01 Ipekakuanhe.

(11) Unguentuin Einetini.

ty? Emetini colorati 2,5

Spiritus Vini diluti Guttas 30.Contritis immisceAdipis suilli 10,0.

D. S. Aeusserlich (zum Einreiben >°die Haut zur Erzeugung kleiner schmerz*hafter Pusteln, welche weder eitern, nocnNarben hinterlassen).

(12) Unguentum Ipecaeuanhae.

Unguentum rubefaciens H anna Y,T urnbull.

Kr Radicis Ipecaeuanhae pulverataeOlei Olivae optimi ana 5,0Adipis suilli 10,0.

Misce. Zu Einreibungen (täglich eifl'bis zweimal, um eine Röthung odn! 1Eruption der Haut hervorzubringen he 1Entzündungen der Lungen, Bronchien eto-i

Iris.

Iris Florentina L inn., Iris pallida L amaeck, Iris Germanica Li*^"'im südlichen Europa und nördlichen Afrika einheimische Irideen (Schwertlilie 0 ''sollen Veilchenwurzel liefern.

Rhizoma Iridis, Radix Iridis Florentinac, Radix Ircos, Irisrhizom, Veilchenwur^''Violeinvurzel, Schwertelffnrz , das von den Wurzeln und auch von der Rinde <>freite getrocknete Rhizom. Die im Handel vorkommende Waare bildet 1) aungeschältes Rhizom, gelbliche, 3 bis 8 und mehr Ctm. lange, 2 bis 4 Ct®breite, mehr oder weniger krumme, rundlich-plattgedrückte, knollige, knotig 'daumdicke, schwach faltiggefurchte, von den abgeschnittenen Wurzeln nai 'bvund bräunlich punktirte, oder 2) als geschältes Rhizom und officinelle Wa al jglatte, schwere, aussen weisse, innen weissgelbliche, ebenbrtichige, ztt , ßbis 3 an einander gewachsene, durch Einschnürung oder Krümmung begreBStücke (Jahrestriebe), von angenehmem, beim Erwärmen mehr hervortre edem Veilchengeruche und schleimig-mehligem, bitterlichem, ein wenig schalGeschmacke. Der Querschnitt ist schief oval und zeigt ein dichtes, mohÜ-r'^'weissliches Fleisch mit undeutlicher Kernscheide und zerstreuten Holzbünde ^

Die Livorneser Veilchenwurzel ist eine ausgesuchte geschälte ^ aa ^ r ,Verfälschungen mit den Rhizomen der im nördlichen und mittleren Europa vkommenden Schwertlilienarten kommen nicht vor.