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Jaborandi.
raceen des südlichen Amerikas, Monniera trifolia Aublet, Pilocarpus p tnnatus etc. strauchartige Rutaceen des südlichen Amerikas.
I. Folia Jaborandi, Jahorandi, Yaborandi, die Blätter und Blättcheneinen oder der anderen der vorbenannten Pflanzen. Mit „Jaborandi" wir®in Brasilien eine Menge vegetabilischer Droguen, welche als Diuretica unDiaphoretica benutzt werden, bezeichnet. Im Jahre 1873 übersendete Dr.Coxtinho in Pernambuco an Rabüteau in Paris eine Quantität Blätter, welch 6er Jaborandi nannte und als ein sicheres und schnellwirkendes Diaphoreticj 1 ®und Sialagogum empfahl, ohne jedoch über die Mutterpflanze irgend e ' 1HNachricht zu geben.
Die sogenannten Pernambuco - Jaborandiblätter sind die Blättchen eines 1111paarig und einfach (4—5jocliig) gefiederten Blattes. Die Blättchen sind 7—15 Ct*®*lang, 3—5 Ctm. breit, mit 3—5 Mm. langen Stielchen gegliedert der B' atspindel aufsitzend, länglich- oder eirund-lanzettförmig, gegen die Basis v ' el
schmälert, entweder zu£ espitzt oder an der Sp'* zl:" : stumpf und ausgerandet, f®
/(V-0\\ /J\ der Basis ungleich, ganzran^ilfZ rr" V\ w/TA Sie sind fiedernervig, %
\ stärkere Nerven entsteh®
d au ^ J ec ^ er Seite des
/ / f\ , Y I nerves, gegen den Rand
/^-Vvi>A ' stomisirend. Gegen
Licht gehalten zeigt ^\ ganze Blattfläclie unzähl 1 ?,
durchscheinende Ö eldicht, aber nicht regelwä^vertheilte Oe Ige fasse. .rBlättchen sind glatt, 8 ^ rlederartig, mattgrün 0 sbraungrünlich, auf der obe'^.Fläche etwas dunkler.Geschmack und Geruch ^aromatisch, jedoch nie' 1 'genehm. Beim Kauen V (1_ Ursachen sie zunächst
\\f/ Brennen am vorderen 1 ^
■¥ der Zunge, dann anha'* eU
• \ \ Speichelabsonderung.
/, ^ \ Aufbewahrung. I" c "''
- oder Blechgefässen.
Fig. 49. Brasilianische Jaborandiblätter (Theilblättchen ein Bestandtheilß. E. A
nnd desselben Blattes der Serronia Jaborandi) in der Form, gewann aus den JaD" 1 ,gbesonders in Form der Spitze verschieden tcirca halbe Grösse). jJjjjttclien y| n PiloC^I
pinnatus 0,56 Proc.loses flüchtiges Oel und ein Al kaloi'd, Pilocarpin, welches er als den w fsamsten Theil der Pflanze betrachtet. Zu seiner Darstellung extraliirt '' vBlätter und Stengel erst mit Wasser, dann mit Weingeist, destillirt v0 "Tinctur den Weingeist ab, nimmt den Destillationsrückstand mit Wasse'