Hirudo.
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a 11 9 m "*telgrosse Egel ausreicht. Das Blut kaltblütiger Thiere verdaut erTjj: besten und schnellsten. Zu der Assimilation des Blutes warmblütiger■eie bedarf er über ein halbes Jahr. Dieses letztere Blut giebt auch unterbissen Umständen Veranlassung zu einer Krankheit, nämlich der
... 4 - Ruhr (.dysenteria ). Die Blutegel zeigen im ersten Stadio dieses Leidensiges Wohlbefinden, sondern aber von Zeit zu Zeit eine rothgefärbte sclilei-y'^ e oder dünne Flüssigkeit durch Mund und After ab. Gleichzeitig ist dasn'-imögcj!, si e h beim Druck in der Hand zusammenzuziehen, nur gering odermehr vorhanden. Zuletzt gesellt sich gewöhnlich die Schleimkrankheitnz u und die Egel sterben.
um man Krankheitserscheinungen bemerkt, besonders wenn nach
m„, nac h in einem Gefässe Blutegel sterben, hat man zuvörderst seine Be-lingen auf die Beseitigung aller Umstände zu richten, welche Krankheits-de r 611 se ' n un ^ wer< ^ en können. Reinlichkeit in jeder Hinsicht, Wechseln. r Gefässe, Yertheilung der Blutegel in mehrere Gefässe, öfteres Darreichenrp - s reinen weichen Wassers oder frischer Moorerde, Vermeidung jedes starkenfJj^P^turwechsels s ' n£ l zu beachten. In allen Krankheitsformen des Blutegelse wt eine grob gepulverte Holzkohle entweder Heil- oder Schutzmittel zua " Man scheuert damit nicht nur die Gefässe aus, man mischt sie zuweilendem Wasser oder der Moorerde zu.
(jj Dispensation. Es dürfen nur gesunde und zum Saugen fähige Blutegelg, s Pensirt werden. Mit reinen Fingern oder einem für diesen Zweck bestimmtentri!.. el aus Porcellan oder Horn nimmt man die Egel aus dem Vorraths-iin ? SSe uuc ^ bringt sie in ein reines Salbentöpfchen aus Porcellan oder GlasAi f dasselbe mit reiner ausgewaschener Leinwand oder solchem Shirting.
j. die Egel in diesem Töpfchen noch Wasser zu giessen ist nicht nothwendig.r j- "eniigt, wenn sie gehörig feucht sind. Man unterscheidet grosse ( Hiru-J r " e ' s magnae), mittelgrosse (IL mediae ) und kleine (H. parvae). Diej ^ SSe n Blutegel sind 5,0 — 7,0, die mittelgrossen circa 3,0, die kleinen circaa ' s °hwer. Die über 7,0 schweren Egel, die sogenannten Mutteregel und^ ( ' ' die kaum 1,0 schweren Egel, die sogenannten Spitzen werden nur imrn a 'le oder auf besonderes Verlangen des Arztes abgegeben. Für Kinder wählta us Vorsicht nur Egel von 1,0 bis 2,0 Gm., weil grosse Egel durch ihrenSa h ^ e ' c bt feine Arterien öffnen und auf diese Weise starke Blutungen verur-jjJ. len - Andererseits ist es verständig, da die Spitzen anzuwenden, wo manlo |, r ' e Narben von den Egelbissen erzeugen will. Die mittelgrossen BlutegelDa 4 u am Ängsten saugen und die von ihnen bewirkte Hautwunde am längsten
c 'ubluten.
% Es ist nichts Seltenes, dass die Blutegel in die Apotheke zurückgegeben"weil sie angeblich nicht saugen, obgleich sie untadelhaft sind. VieleUnd ? otlle ker pflegen diese Blutegel mit frischem kaltem Wasser zu begiessen„ e , s i© dann unter dem Vorgeben, dass es andere seien, wieder zurück zuWi ?" dieses Verfahren ist ein ganz richtiges. Die abgematteten und viel-£• '' vielfach gequälten Thierchen werden dadurch erfrischt und sauglustig.V j»l..Joches kaltes Wasserbad (von + 8 bis 10°) vor dem Ansaugen, einebgv, 1 ^ re me, mit warmem Wasser gereinigte und mit reiner Leinwand abgerie-Hautstelle, sehr reine Hände oder feuchte Leinwand, an welchen keinw ei J Wa sser haften darf, zum Anfassen des Blutegels sind wenige, aber noth-Ver , Cl Se Bedingungen, unter deren Erfüllung der Blutegel selten den Dienst
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