Volk und Rasse
Illustrierte Vierteljahrsschrift für deutsches Volkstum
Zeitschrift des Werkbundes für deutsche Volkstums» und Rassenforschung
Herausgegeben von einer Arbeitsgemeinschaft deutscher, österreichischer und schweizerischer Fachgelehrterauf allen einschlägigen Gebieten wie der Erblichkeitslehre, Rassenkunde, Wirtschaftsgeschichte, Sprachwissen-schaft, Geschichte, Kunst und Literatur.
Schriftleitung: Prof. Dr. O. Reche, Leipzig und Dr. Br. K. Schulz, München.
Volk und Rasse — hier die auf gemeinsamer Sprache, gemeinsamer Gesittung, gemeinsamem Schicksalberuhende Gemeinschaft, dort die Verbundenheit in gemeinsamer Abstammung und gleicher erbmässigerVeranlagung des Leibes und der Seele, hier Rassenvielheit, dort Bluteinheit.
Die Zeitschrift will erforschen, wie sich die rassische Zusammensetzung des d eut s c h e n V o 1 k es in seinenkulturellen Aeusserungen als Volk geltend macht und wie die das deutsche Volk bildenden Stämme rassischbedingt und zusammengesetzt sind.
Preis jährl. M. 8.—, Einzelheft M. 2.—.
Alpenflora.
Die verbreitetsten Alpenpflanzen von Bayern,Oesterreich und der Schweiz.
Von Dr. Gustav Hegi,
Professor an der Universität München.
Mit 221 färb. Abb. auf 30 Taf. u. 43 schwarzen Bildern.
Sechste erweiterte Auflage.
Taschenformat. Handlich gebunden M. 7.—.
„BOTANISCHES ZENTRALBLATT": Die Abbildungen desprächtigen kleinen Werkes überraschen durch ihre Schönheitund Naturtreue; überall ist der natürliche charakteristische Ha-bitus der Pflanzen, wie auch die Farbe der Blüten geradezuwunderbar getroffen. Der beigegebene Text gibt meist kurz-gefasste aber stets auf das Wesentliche und Charakteristischeabzielende, leicht verständliche Beschreibungen der auf denTafeln dargestellten Pflanzenarten. . . .
„VOSSISCHE ZEITUNG": Ausser dem Botaniker und demungelehrten Blumenfreunde findet hier auch der Sprach- undDialektforscher manche bemerkenswerte Notiz: es sind näm-lich die im Volksmuride lebenden Bezeichnungen der Pflanzenausser den allgemein üblichen und den lateinischen Namen auchangegeben, und so erfahren wir z. B., dass das Alpen-Rispen-gras (Poa alpina) im Zillertal Ritschgrasl genannt wird, in Ost-tirol Kiihschmelchen, im Bregenzer Wald Romeyen, in der SchweizGfählschmale, Stoffel, Wildgras, Zwiebelgras, Fätsch, Adelgras.Wo das Edelweiss abgehandelt wird, übersieht man die Klagedes Verfassers nicht, dass es „stellenweise durch leichtsinnigesAusgraben ganz ausgerottet" ist. Die farbigen Abbildungen sindvon hoher technischer Vollendung.
Grundzüge der V ererbungslehre,der Rassenhygiene und Bevölkerungspolitik
Von Dr. Hermann Werner Siemens. Für Gebildete aller Berufe.
Dritte umgearbeitete und stark vermehrte Auflage. 1926. 125 Seiten. Mit 24 Abbildungen.
Geheftet M. 3.—, gebunden M. 4.—.
„Das Buch ist sehr klar, energisch und einprägsam in der Entwicklung seiner Gedankengänge. Es orientiert den Aussenstehendenin vorbildlicher Weise und Verständlichkeit über die Grundtatsachen der Vererbung."
[Prof. Kr et s chm er-Marburg in der Klin. Wochenschrift].
Der Strandwanderer.
Die wichtigsten Strandpflanzen, Meeresalgenund Seetiere der Nord* und Ostsee.
Bearbeitet von Dr. P. Kuckuck f.
Mit 24 färb. Taf. nach Aquarellen von J. Braune.
Dritte ergänzte und durch 8 schwarze Tafeln der Fleeres-vögel erweiterte Auflage.
Hrsg. von der Preuss. Biol. Anstalt auf Helgoland.
Taschenformat. Handlich gebunden M. 7.—.
„FREIE SCHULZEITUNG": Ein hochbegabter Kunstlerhat auf diesen Tafeln die wichtigsten Strandpflanzen, Meeres-algen und Seetiere der Nord- und Ostsee nach lebenden Exem-plaren in prächtiger Ausführung und mit vollstem naturwissen-schaftlichen Verständnis dargestellt. Die Sicherheit in derFarbengebung selbst der schwierigsten Objekte, wie Quallen undFische, wirkt überraschend.
„RHEIN.-WESTF. ZEITUNG': .... Gehören volkstüm-liche Taschenbücher Uber die Flora und Fauna des Meeres ansich schon zu den Seltenheiten, so stellt die Art, wie Kuckuckden Zweck des Buches erfasst und löst, sein Werk unbedingt indie erste Reihe. Die Pflanzen und Tiere der Nord- und Ostseewerden in 265 Abbildungen auf 24 sehr gut ausgeführten farben-prächtigen Aquarelltafeln dargestellt. Zu jeder Tafel gehörenmehrere Seiten Text, auf denen die abgebildeten Objekte be-schrieben werden. Hinweise auf das Leben der betr. Pflanzenund Tiere sind ausreichend vorhanden, die einzelnen Pflanzen-und Tiergattungen werden in den betr. Kapiteln in leichtver-ständlicher Weise beschrieben. Alles in allem ist Kuckucks „Strand-wanderer" wie kein zweites Buch geeignet, den Besuchern derI Seebäder, die Sinn und Freude an der Natur haben, als Begleiter
J. F. LEUMANNS VEKLAG MÜNCHEN SW. 4