Druckschrift 
5,3 (1927) Dicotyledones : (IV. Teil), Sympetalae
Entstehung
Seite
2163
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

2163

Tafel 220.

Europaeum (pag. 2132).

Fig. 1. HeliotropiumHabitus.

„ 1 a. Blüte.

,, 1 b. Krone von innen.

„ 1 c. Stempel.

,, 1 d. Nüsschen im Längsschnitt.

„ l e. Reife Frucht (vergrössert).

„ 2. Borago o/ficinalis (pag. 2230).

„ 2 a. Blüte im Längsschnitt.

„ 2 b und c. Staubblätter.

„ 2d. Frucht.

„ 2 e. Nüsschen mit Elaiosom.

„ 2 f. Dasselbe im Längsschnitt.

Habitus.

Fig. 2 g. Frucht.

„ 3. Lycopsis arvensis (pag. 2203). Habitus.

„ 3 a. Krone geöffnet.

„ 3 b. Stempel.

,. 3 c. Nüsschen.

,. 3d. Dasselbe im Längsschnitt.

„ 4. Anchusa of/icinalis (pag. 2199). Habitus.

„ 4 a. Krone von innen.

„ 4 b. Stempel.

„ 4 c. Staubblatt.

„ 4 d. Nüsschen.

„ 4 e. Dasselbe im Längsschnitt.

2*. Sprosse kriechend.aufsteigend, unter 1 dm hoch, meist ganz kahl. Stengel stielrund. Kelch tiefergeteilt. Amphibische Strandpflanze subsp. caespititia (DC.).

3. Meist zweijährig, mit reichfaseriger Wurzel und rasch welkender Blattrosette. Kelch sich post-floral nur wenig vergrössernd subsp. caespitosa (K. F. Schultz).

3*. Einjährige Strandpflanze mit armfaseriger Wurzel und länger bleibender Blattrosette. Kelch sichpostfloral stark vergrössernd subsp. laxa (Lehm.).

1. subsp. palustris (L. als var.) Hermann (= M. palustris Roth et subsp. genuina Beckhaus s. str.,= M. perdnnis var. palustris DC.). Ausdauernd, mit weit kriechender, langgliederiger Grundachse und auf»steigenden bis aufrechten, meist 2 bis 4 dm hohen, i kantigen Stengeln. Kelch meist nur zu '/3 geteilt, dieZipfel nicht länger als die Kronröhre. ^ Krone meist 5 bis S mm breit, seltener (f. gräcilis Boenningh., = f.micräntha Opiz, = var. parviflöra Celak. non Wahlb., = M. radicans Opiz) nur 3 bis 4 mm, blau, nichtselten weiss (f. albiflöra Ducommun). Griffel meisti so lang wie der Kelch.

Die in Mitteleuropa verbreitetste Unter*art (ausserhalb Europa nur im gemässigten Asien).

Hiezu werden mehrere z. T. vielleicht den Rangvon Unterarten verdienende Abarten gestellt!var. m 6 m o r Kittel (als var. von M. palustris,

= var. vulgäris DC., = var. genuina Rchb. undGren. et Godron, = var. typica Pospichal p. p.,

= var. radicans Rouy an M. radicans Opiz?).

Stengel und Laubblätter ± abstehend behaartbis dicht rauhhaarig (subvar. hirsüta [AI. Braun]).

Besonders in trockeneren Fett, und Frischwiesenvom Flachland bis in die subalpine Stufe. Stellen«weise häufig, doch auf weite Strecken (z. B. in denZentralalpen) durch die folgende Abart ersetzt.

Soll nach E. H. L. Krause dem Oberrheintalfehlen und daselbst durch subsp. caespitosa ver-treten sein. — var. strigul ösa (Rchb.) Mertenset Koch (= M. strigulosa Rchb., = M. palustris

var. strigulosa DC., = M. commutäta Römer et Schultes?, = M. nemorösa Besser?, = M. coronäria Dum.?,= M. palustris race commutata var. glabr^scens et strigulosa Rouy). Stengel und Laubblätter spärlich ange»drückt behaart bis fast ganz kahl (= f. gldbra Schur), an nassen, öfter überschwemmten Standorten oft sehrgross und schlaff (f. laxiflöra [Rchb. als Art], = var. eldtior Opiz?). Laubblätter meist kurz zugespitzt,seltener (besonders bei den Wasserformen) alle breit und stumpf (f. obtusifölia Beck) oder länger zugespitzt(f. lancifölia Beck). Stellenweise (im Val Onsernone im Tessin ausschliesslich) mit weisser Krone. — var.r 6 p e n s (D. Don als Art) (= M. palustris var. repens Gren. et. Godr. et subsp. repens Rouy). Stengel dünn,kantig, lange oberirdische Ausläufer treibend, angedrückt behaart. Kelch bis über die Mitte in ungleichlange,spitze Zipfel geteilt. Griffel kurz. Typisch vielleicht nur in Grossbritannien, Nordfrankreich und Belgien.Die Angaben aus Deutschland (Rheintal) und aus der Schweiz (z. B. am Genfersee) beziehen sich vielleicht nurauf Schlammformen der var. strigulosa oder auf die folgende Unterart. — Die Wasserformen (f. aquätica

Fig. 3122. Myosotis scorpioides L. subsp. c a e s p i t i t i a(DC.) Baiimann, im Grenzgürtel des Bodensees bei Wasserburg.Phot. Dr. Emil Schmid, Garns (Schweiz).