1986
1. Krone im Schlünde kahl .... 5.
1*. Krone im Schlünde bärtig oder seltener am Rande gefranst 2.
2. Kronzipfel am Rande deutlich gefranst. Blüten hellblau. Herbstblüher. G. ciliata nr. 2262.2*. Kronzipfel ganzrandig, aber im Schlünde bärtig (Fig. 3014 c, d). Blüten oft violett, seltener violett«
blau, weiss bis gelblich 26.
3. Krone radförmig, fast bis zum Grunde 5= bis ö.teilig, goldgelb. Blüten lang gestielt. Alpen,Mittelgebirge G. 1 u t e a nr. 2236.
3*. Krone keulig-glockenförmig oder stieltellerförmig 4.
4. Krone keulig»glockig, mit ziemlich kurzen, nicht deutlich abstehenden Zipfeln. Ausdauernde Arten. 5.4*. Krone stieltellerförmig, mit walzlicher Röhre und abstehenden Zipfeln 16.
5. Kronzipfel fast stets 4. Untere Laubblätter in eine kurze Scheide verwachsen. G. Cruciata nr. 2244.5*. Kronzipfel meist 5. Laubblätter nicht deutlich scheidig 6.
6. Blüten hellgelb oder rot (niemals blau), in den oberen Blattachseln und an der Spitze des Stengelskopfig oder scheinquirlig gehäuft. Alpenpflanzen 7.
6°. Blüten blau, selten gelblichweiss oder ganz weiss, einzeln, zu 2 bis 3 gebüschelt oder ährenartiggehäuft 9.
7. Krone blassgelb, dunkelviolett punktiert . G. punctata nr. 2237.
7*. Krone purpurrot oder bläulichrot 8.
8. Kelch 2-teilig, nur auf einer Seite aufgeschlitzt G. purpurea nr. 2238.
8*. Kelch 5- bis mehrzähnig, nach aussen gekrümmt. Ostalpen, Böhmerwald. G. Pannonica nr. 2239.
9. Narbe trichterförmig, gefranst (Fig. 2980d). Stengel normal l.blütig, stets mit grundständigerBlatlrosette. Alpenpflanzen 10.
9*. Narbe länglich oder lineal. Stengel 1» bis mehrblütig 13.
10. Kelchzähne so lang oder länger als die halbe Kelchröhre, stets scharf zugespitzt (Fig. 2980 b), amRande wie die oberen Stengelblätter papillös rauh G. Clusii nr. 2246.
10*. Kelchzähne kürzer (selten so lang) als die halbe Kelchröhre, am Rande (wie die oberen Stengel»blätter) glatt oder sehr fein papillös 11.
11. Ausgewachsene Rosettenblätter breit »elliptisch, eiförmig oder verkehrt-eiförmig, mattgrün . 12.11*. Rosettenblätter lanzettlich oder lineal=lanzettlich, viel länger als breit. Westliche Kalkalpen der
Schweiz G. angustifolia nr. 2249.
12. Rosettenblätter gross (4 bis 15 cm). Blüten meist deutlich gestielt. . G. Kochiana nr. 2247.12*. Rosettenblätter klein (l'/a bis 3 cm). Blüten fast stets ungestielt, sitzend. Südalpen der Schweiz
G. a 1 p i n a nr. 2248.
13. Stengel 1» bis 2»blütig. Niedrige Alpenpflanzen mit grundständiger Blattrosette .... 14.13*. Blüten meist zahlreich. Pflanzen 12 bis 15 cm hoch, ohne grundständige Blattrosette . . 15.
14. Krone weiss mit breiten, hellblauen Streifen. Einzig in den Alpen von Steiermark ... G. frigida nr. 2242.
14*. Krone himmelblau. Karawanken G. Froelichii nr. 2243.
15. Laubblätter ei»1anzettlich, lang zugespitzt, 5.nervig G. asclepiadeanr. 2240.
15*. Laubblätter lineal oder linealdanzettlich, in der Regel 1.nervig. G. Pneumonanthe nr. 2241.
16. Einjährige Arten, ohne blütenlose Triebe. Stengel meist ästig und mehrblütig 17.
16*. Niedrige, ausdauernde Arten mit blütenlosen Trieben. Krone verhältnismässig gross-, Krön»
Zipfel meist 8 bis 12 mm lang 19.
17. Stengel meist niederliegend. Untere Laubblätter dachziegelig, verkehrt«eiförmig. Griffel fehlend.Alpen, besonders im Osten G. prost rata nr. 2245.
17*. Stengel aufrecht. Untere Laubblätter rosettig, eiförmig oder länglich 18.
18. Kelch aufgeblasen, an den Kanten breit geflügelt G. utriculosa nr. 2258.
18*. Kelch walzlich mit nur gekielten Kanten G. nivalis nr. 2259.
19. Laubblätter am Grunde kaum verschmälert, lineal. Oestliche Kalkalpen (fehlt Tirol) ... G. pumila nr. 2154.
19*. Laubblätter am Grunde verschmälert, nicht lineal 20.
20. Grundständige Laubblätter rosettig, grösser als die übrigen 21.
20*. Unterste Laubblätter so gross oder doch nicht auffallend grösser als die übrigen und oft dicht
übereinander stehend (geschindelt) 24.
21. Kelchröhre an den Kanten deutlich geflügelt 22.
21*. Kelchröhre fast oder ganz ungeflügelt. Hochalpen 23.