1955
Tafel 214.
Fig. 1.
Menyanthes trifoliata (pag. 1957). Habitus.
Fig. 3 c.
Samenanlage.
1 a.
Schnitt durch eine langgriffelige Blüte.
y.
3d.
Pollenkorn.
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1 b.
Kelchblatt. 1 c. Staubblatt.
4.
Swertia perennis (pag. 1974). Habitus.
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1 d.
Fruchtknoten mit Griffel und Narbe.
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4 a.
Kronblätter.
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1 e.
Querschnitt durch den Fruchtknoten.
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4 b.
Staubbeutel.
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2.
Nymphoides peltata (pag. 1961). Blühen-
>>
4 c.
Honigtäschchen.
der Spross.
4 d.
Fruchtknoten,
2 a.
Staubblatt.
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4 e.
Samen.
2 b.
Junge Frucht mit Kelch.
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5.
Lomatogonium Carinthiacum (pag. 1977).
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2 c.
Junge Frucht ohne Kelch
Habitus.
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3.
Blackstonia perfoliata (pag. 196b)
V
5 a.
Staubblatt.
Haoitus.
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5 b.
Samen.
3 a.
Kronblatt mit Staubblatt.
5 c.
Pollenkorn.
3 b.
Fruchtknoten mit Narbe.
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5 d.
Reife Frucht.
G. anisodonta Borb.) durch Mikrosublimation einen kristallisierbaren Körper von gelber Farbe (Gentiolutein)nachgewiesen, der vorläufig mit keinem bekannten identifiziert werden konnte.
Weitaus die grosse Mehrzahl der Gentianaceen sind ausgesprochene Insektenblütler; hierfürsprechen die meist grossen und schön gefärbten und fast immer in reichlicher Zahl auftretenden Blüten,ferner die Nektardrüsen am Grunde des Fruchtknotens oder auf den Kronblättern (Taf. 214, Fig. 4 c),die Beschaffenheit der Pollenkörner, die Proterandrie und Proterogynie (näheres bei den Gattungen). Beieinzelnen Gattungen ist Heterostylie (pag. 1958 und 1963), Di* und Pleomorphismus der Blüten, Ausbildungvon Pollentetraden, thermo«, photo. und seismonastisches Oeffnen und Schliessen der Blüten (pag. 1980),Vermehrung der Antipoden in den Samenanlagen, Mykorrhiza an den Wurzeln und Samen nachgewiesenworden. Für die Systematik der einzelnen Gattungen hat sich die ausserordentlich wechselnde Form desPollens, die im Bau der Exine begründet ist, als sehr wertvoll erwiesen (vgl. Köhler, Alwin. Der syste«matische Wert der Pollenbeschaffenheit bei den Gentianeen. Heft XXV [1905] der Mitteilungen aus demBotan. Museum der Universität Zürich). Glück (Blatt- und blütenmorphologische Studien. Jena 1919) fasstdie verschiedenartig ausgebildeten Schlundschuppen, die auch als paarige Organe (Swertia, Gentiana tenella)ausgebildet sein können und der Nektarabsonderung dienen, ebenso die „Zwischenzipfer als echte Ligular»bildungen auf, die von seitlichen Kronblattzipfeln, also von ursprünglich paarigen Organen abzuleiten sind.Hierbei soll das Vorhandensein oder das Fehlen von Leitbündeln keineswegs ausschlaggebend sein (siehe Swertiapag. 1977), zumal auch die Gramineen.Ligula mit Leitbündeln versehen sein kann oder nicht. Nach Glückdürften sich die leitbündellosen Bildungen bereits im Stadium der Rückbildung befinden. — Bei einzelnen Artenfinden sich im Grunde der Blattachsel in reihenförmiger oder regelloser Anordnung kleine, dunkle, abgeflachtePapillen, die den Wert von Trichomen haben (so bei Gentiana Germanica, G. ciliata, G. verna und G. asclepiadea)}bei den wasserbewohnenden Gentianaceen ist die Innenseite der Blattscheide (gelegentlich auch weitere Blatt«teile) reichlich mit Drüsenhaaren versehen. Kern er wies nach, dass besonders bei grossblütigen, stengellosenArten sich in dem rinnenförmigen Blattstiel eigenartige Haare vorfinden, die imstande sein sollen, das dortsich ansammelnde Wasser aufzunehmen. Nach W. Lasniewski besitzen die unten verwachsenen Blättereinzelner Gentiana-Arten an der Blattbasis zu beiden Seiten des Hauptnerven kissenartige Anschwellungen,deren Zellenwand eine für Wasser stark quellungsfähige Schicht aufweist. Auch wurde wie bei manchenPrimeln (allerdings nicht so reichlich) Schleimabsonderung in die Interzellularräume festgestellt. Die Frucht istin den meisten Fällen eine trockenhäutige, 2«klappig, seltener unregelmässig oder nur an der Spitze auf«springende, vielsamige Kapsel, an deren ± weit umgeschlagenen Rändern (d. h. den Plazenten) die Samengewöhnlich in sehr grosser Menge stehen. Selten wird die Frucht etwas fleischig und dadurch beerenartig.Die Samen sind fast durchwegs sehr klein, kugelig, eiförmig, unregelmässig würfelig, eckig«kantig, zuweilenflach, einfach geflügelt oder mit 3 Flügelleisten oder Stacheln versehen. Die Samenschale ist glatt, runzelig,grubig oder meistens mit Netzleisten versehen, dünn und krustig. Die Verbreitung der Samen geschieht inder Hauptsache durch den Wind, bei einzelnen Arten auch durch das Wasser und durch Tiere (endozoischdurch Kühe und Pferde). P. G u 6 r i n (C. R. Acad. Sc. Paris, 1924) konnte hinsichtlich der Pollenentstehungbei verschiedenen Gentianen feststellen, dass in den Pollenfächern sehr reichlich steriles Gewebe (Nährgewebe)ausgebildet ist, in dem zerstreut die Pollenmutterzellen (in späteren Stadien die Pollentetraden) liegen, lieberdie Embryologie der Gentianaceen und Menyanthaceen macht K. A. H. Stolt (in Kgl. Svenska Ventenskap.sakad. Handlingar. Bd. 61,1921) ausführliche Mitteilungen. Wohl die meisten Arten der Unterfamilie der