Fig. 2892. Diospyros Lotus L. a Zweig mit männlichen Blüten, b Männliche Blüte, c Zweig mit weiblichen Bluten, d WeiblicheBlüte, h bis k Junger Spross mit Knospe und Knospenschuppe. — Diospyros KakiL. e Reife Frucht ( x /s natürliche Grösse).
/ Querschnitt durch dieselbe, g Samen.
vermehrt sie sich im Garten spontan (ebenso in Bozen)j zur Zeit von Schleicher und Gaudin scheintsie in der Südschweiz häufiger gewesen zu sein. In der Jugend ist der Strauch frostempfindlich. Die Früchte sind rohnur im teigigen Zustande geniessbar und haben einen der Aprikose ähnlichen Geschmack. Sie werden auchzu Firniss eingekocht oder es wird aus ihnen eine Art Wein bereitet. Das Holz ist als Wildes Franzosenholz(Lignum Guäjaci Patavmi) bekannt und eignet sich besonders zu Drechslerarbeiten. Schon zur Römerzeitwurde der Baum wegen seiner weithin schattenspendenden Zweige an Häusern gezogen; noch heute ist er in Rom alsHegi, Flora. V, 3. 523
Tafel 213.
Fig. 1.
Statice Armeria (pag. 1887). Habitus.
Fig. 3 a.
Männliche Blüte.
V
1 a.
Blüte.
")■)
3 b.
Zwitterblüte.
V
Ib.
Fruchtknoten mit Narbenästen.
V
3 c.
Samen.
V
2.
Limonium vulgare (pag. 1882). Habitus.
V
3 d.
Samen (quergeschnitten).
»
2 a.
Blüte.
>)
4.
Ligustrum vulgare (pag. 1946). Blüten-
}}
2b.
Fruchtknoten mit Narbenästen.
zweig.
rr
2 c,
d. Längs- und Querschnitt durch den
V
4 a.
Fruchtzweig.
Samen.
V
4 b.
Blüte.
V
3.
Fraxinus excelsior (pag. 1926). Blüten-
4 c.
Samen.
und Fruchtzweig.
4d.
Samen (quergeschnitten).
Konnektiv seidenhaarig. Weibliche Blüte: Kelch so lang wie die Krone, bis wenig unter dieMitte geteilt; Griffel bis zum Grunde geteilt, behaart. Fruchtbeere kugelig, Kirschen gross,anfangs gelb und hart, oft bereift, später blauschwarz, teigig, wohlschmeckend. — V, VI.
Kultiviert und an felsigen Stellen in Südtirol und in der Südschweiz verwildert;im Tessin bei Locarno (Vallon de Fregera, Madonna del Sasso), bei Lugano (bei Pazzalino,Gandria, Cassarina, San Salvatore, Monte Caprino, Cavallino), bei Chiasso usw.
Allgemeine Verbreitung: Kleinasien, Transkaukasien, Persien bis Afghanistan,nordwestliches Indien, Nordchina, Japan; im Mittelmeergebiet eingeführt.
Die ostasiatische Holzpflanze wird seit 1629 in Südeuropa in verschiedenen Formen kultiviert unddeshalb auch ab und zu verwildert angetroffen. Im Tessin, wo sie Sansövign (die Frucht Zenzuin) genannt wird,