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Achsenspitzeaus, der mit
bestäubung. Durch Berührung der Narben mit den Staubbeuteln benachbarter Blüten kann auch spontanNachbarbestäubung (Geitonogamie) erfolgen. Nach B1 y 11 sind die Blüten in den norwegischen Gebirgen stärkerrot gefärbt als im Flachland. Die roten Früchte sind essbar und werden durch Ringamseln, Raben usw.verbreitet. Die unterirdisch kriechende, holzige Adise ist nach den eingehenden Darstellungen von Buchenau(Flora, 1859) federkieldick, spärlich verästelt, mit einer dünnen, bräunlidien Rinde bedeckt und in Zwischenräumenvon meist 2 bis 2,5 cm mit braunen, länglich=3 eckigen, 2 bis 3 mm langen Niederblättern besetzt. Dierichtet sich zu Beginn der Vegetationszeit aufrecht und wächst zum Laubblatt und blütenstengel5 Paar lanzettlicher bis 3<eckiger, nach oben an Länge etwas zunehmenden Schuppenblättern
beginnt und dann oberirdisch4 bis 6 Paare gegenständigerLaubblätter aufweist. In denAchseln der 3 untersten derSchuppenblattpaaren(meist nurin den Achseln des 2. Paares)bilden sich Knospen, die imnächsten Jahre zu Blüten«trieben werden, sodass anälteren Stödcen die Blüten«Stengel bebüschelt stehen.Auch in den Achseln der Nie«derblätter des Rhizoms, dessenKnoten mit Wurzeln besetztsind, bilden sich Erneuerungs»knospen, die aber vielfach alsSchlafaugen nicht zum Aus«trieb gelangen. Das Spross«System des C. Canadensisähnelt demjenigen von C.Suecica sehr, unterscheidet sichaber in der oben angegebenen Stauung von 6 Laubblättern zu einem unmittelbar unter der Blütendoldestehenden Laubblattquirles. Diese scheinbar wirtelständige Blattbüschel kommt dadurch zustande, dass aus denAchselknospen des obersten Laubblattpaares je 1 Kurztrieb mit 2 Laubblättern hervorgeht, die von denersteren durch ihres etwas geringere Grösse unterschieden sind. Ein Auswachsen dieser Achsen 2. Ordnung,wie es bei C. Suecica die Regel ist, tritt bei C. Canadensis nur in ganz seltenen Ausnahmen ein. — An Missbil«düngen wurde bei Cornus Suecica Verdoppelung oder Verdreifachung der Blütenhülle, sowie starke Verästelungder Stengel festgestellt. Auf der Achse wurde der Ascomycet Didymölla Cörni (Sow.) beobachtet.
Fig. 2602. Cornus Suecica L. in Europa, ein nordatlantisch-subarktischer Typus (nach Dr. KarlTroll), die Südgrenze in Europa £ mit derjenigen des intensiven Haferbaues übereinstimmend.