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5,2 (1926) Dicotyledones : (III. Teil)
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1550
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1300 m; im Kaukasus bis 1400 m. Im südlicheren Verbreitungsgebiet bodenvag, an derNordgrenze ausgesprochen kalkliebend.

In Deutschland wild nur im südlichen und westlichen Teile.- im Jura bei Neuburg a. d. D. (Finkenstein,zwischen der Baudien» und Feldenmühle an der Schutter, Ensfeld), Eichstätt, Haderfleck bei Weltenburg, zwischenKelheimund Weltenburg, Krögelstein,im Hofstätter Wald beiPfüntz (= ad pontes), in Westdeutschland vielleicht wildim oberen Saar«, Mosel» und Sauertal, bei Aachen, im Knechtstedter Forst bei Köln, bei Isenburg bei Koblenz,am Blankenstein a. d. R. (?); in Mitteldeutschland im Leinegebiet südöstlich von Göttingen, Westerberg bei Klein»Lengden, Hengstberg bei Gross»Lengden, Heiligenstadt im Eichfeld, Heinrich bei Mühlhausen, im Werragebirge

(Hörnegruppe), im Harz am Alten Stollberg, Kohnste'in,Steigertal, Nauerberg, Wende, im Thüringer Muschelkalkgebietbei Erfurt, Jena, Naumburg, Freiburg, Allstedt, Schmücke,Querfurt (Schmon) usw.; ausserdem viel in Gärten undAnlagen angepflanzt und verwildert (Kulturrelikt), mehrfachauch eingebürgert, so noch bei Harburg (?), hie und da imNordostdeutschen Flachland und vereinzelt in Ostpreussen. In Oesterreich wild um Salzburg (?), in Oberösterreicham Ufer der Steyer, in der Lösau, Kronbachgraben, verein«zeit auch im Traunkreise und im Salzkammergut j in Nieder«Österreich und in Böhmen verbreitet; in Mähren bei Iglau,Namiest, Kromau, Budwitz, Znaim, Nikolsburg, Brünn,Tischmowitz, Eibenschitz, Boskowitz, Ungarisch «Hradisch,Luhatschowitz, Bisenz, Kremsier; in Obersteiermark nur beiPalfau an der Salza, in Mittelsteiermark zerstreut, in Unter«Steiermark auf kalkreichen Unterlagen ziemlich häufig; inKärnten scheinbar wild fehlend; in Krain meist zerstreut,doch stellenweise, wie bei Laibach und mehrfach in Inner» undUnterkrain häufig; im Vorarlberg bei Hohenems, am Sattel»berg bei Klaus, bei Feldkirch, am Frauenberg in Rankweil,Ruine Tosters (Kulturrelikt), Nüziders im Illtal, in Lichten»stein bei Guttenberg; in Tirol am Rohrberg im Zillertal (?),in der Umgebung von Bozen und Meran, im Gebiet vonTrient und Rovereto, in Judikarien; ausserdem vielfach ver»wildert und eingebürgert. In der Schweiz wild imTessin (ziemlich häufig), in der Westschweiz im unterenWallis ziemlich verbreitet (nördlich der Rhone talaufwärts bisSitten, südlich der Rhone zerstreut bis Martigny), im Waadt«land im Molassegebiet des Genfersees bei Vevey, Champde Ban, Ronvenaz, Rivaz, in Graubünden im Misox; sonst vielfach kultiviert, zuweilen auch verwildert undvöllig eingebürgert (so auf dem Altstätter Forsthügel).

Allgemeine Verbreitung: Europa: nördlich bis Paris, Südbelgien, Rheinland,Westfalen, Südharz, Thüringen, Böhmen, Mähren, Galizien, Podolien, Bessarabien, Südrussland(bis zur Krim); südlich bis zum Peloponnes, Mittelitalien5 westlich bis zum Rhonetal und Paris;Kleinasien, Armenien, Kaukasusgebiet.

Die Art ist nur in geringem Masse veränderungsfähig! f. pyramidalis Dippel. Wuchs ± Pyramiden»förmig. f. näna Simon«Louis. Wuchs zwergstrauchig. f. lanceoläta Kirchner. Laubblätter schmal»lanzettlich. f. cr 1 spa Dippel. Laubblätter ± gekräuselt. f. aüreo»elegantissima Schelle. Laubblätterbald gelb oder rot berandet, bald ganz gelb. f. argentdo-marginäta Schelle. Laubblätter weisslichgerandet. f. elegantissima hört. Zweige hellrot (so namentlich für Parkanlagen sehr geeignet).f. macrocärpa Dippel. Früchte grösser und schmackhafter als bei der typischen Form. f. albocärpaC. K. Schneider. Früchte gelblichweiss, sonst wie bei Typus. Im Schloss Bürglen (Amt Müllheim im BadischenSchwarzwald) wird eine Form mit hellgelben Früchten (f. luteocärpa Fr. Zimmermann) kultiviert. Ausder Krim werden auch Formen mit grossen, birnenförmigen (z. T. gelben) Früchten angegeben.

Cornus mas gehört dem südeuropäisch»pontischen Elemente an. In Mitteleuropa tritt die thermophileArt zumeist als Strauch auf sonnigen, trockenen Hängen, in lichten Büschwäldern, Gehölzen vom Rosa«Berberis.Typus oder in Niederösterreich und Mähren auch in solchen vom Prunus fruticosa«Typus, in Wacholder«

Fig. 2594. Cornus mas L. Strauch im Winter. Phot.Dr. G. Hegi, München.