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Bündel der Rippen im Querschnitt strichförmig. Griffel mehrmals länger als das Griffelpolster. Stengelkantenoberwärts sehr scharf, meist häutig-geflügelt Selinum pag. 1309.
6t*. Fruchtrippen fast gleichgross. Die benachbarten Randrippen der beiden Teilfrüchte an der Fugefest zusammenschliessend; Teilfrüchte daher in breiter Fläche zusammenhängend, die ganze Frucht 8-rippig.Stengelkanten weniger scharf, nicht häutig-geflügelt 62.
62. Fruditrippen hohl, die Fruchtwand sich vom Samen lösend. Bündel der Rippen im Querschnittstrichförmig. Griffel nur etwa bis doppelt so lang als das Griffelpolster. Verzweigungen 1. Ordnung desBlattstieles wagrecht spreizend bis zurückgebrochen. Hüllchenblätter mit schmalem, aber deutlichem, sehr fein»und stumpf»papillösem, weisslichem Hautrand , Cenolöphium pag. 1326.
62*. Fruditrippen ausgefüllt, der Same mit der Fruchtwand verwachsen. Griffel 3» bis mehrmal solang als das Griffelpolster. Verzweigungen 1. Ordnung des Blattstieles weniger stark spreizend. Hülldien»blätter fast ganz krautig, sehr schmal, am Rande (wenigstens gegen die Spitze) von spitzen Papillen gezäckelt»rauh oder gewimpert . Cnidium pag. 1303.
63. Nährgewebe an der Fugenseite deutlich rinnenförmig-ausgehöhlt. Fruditrippen stumpflich, fastfädlidi, nur wenig vorspringend. Kronblätter mit leicht eingebogener Spitze, an der Umbiegung kaum merklichausgerandet. Laubblattzipfel fast haarförmig M6um pag. 1300.
63*. Nährgewebe an der Fugenseite flach oder seidit ausgebuchtet. Fruditrippen dünner und stärkervorgezogen, ± geflügelt. Kronblätter meist deutlich verkehrtherzförmig-ausgerandet und mit einem eingeschlagenenLäppdien versehen (ausser bei L. Mutellina). Laubblattzipfel flach, wenngleich zuweilen sehr schmal . . Ligüsticum pag. 1313.
64 (31*). Randflügel der Teilfrüchte von einander getrennt, am Aussenrande klaffend [zusammen«schliessend nur bei Conioselinum und zugleich die Randrippen nur etwa doppelt so stark vorspringend alsdie gleidifalls geflügelten Randrippen] (Subtribus 10 a. Angelicfnae). Frudit in der Rückenansicht elliptisdi,am Grunde abgerundet oder schwach herzförmig. Nährgewebe an der Fugenseite flach 65.
64* (vgl. auch 64**). Randflügel der beiden Teilfrüdite wenigstens am Aussenrande fest aufeinander»gefügt, einen dünnen oder auch dicklichen (aber nicht am äusseren Rande wulstförmig=verdickten) Randflügelrings um die Frudit bildend; Randrippen mehrmals stärker ausgezogen als die nur wenig vorspringendenRückenrippen, ihre Gefässbündel (Nerven) (wenn deren 2 vorhanden, dann wenigstens das eine) am oder sehrnahe dem Innenrande (bezw. im Querschnitt am Grunde) der Flügel im Anschluss an die Seitenkanten desSamens verlaufend (Subtribus 10 b. Ferulfnae) 67.
64**. Flügelränder der Teilfrüchte verhärtet, gemeinsam verdickt, am Aussenrande dicht zusammen-sdiliessend (weiter einwärts gegen den Samen oft eine Höhlung zwischen sich lassend); Leitbündel (Nerven)der Randrippen einzeln, vom Innenrande (bezw. im Querschnitt vom Grunde) des Flügels entfernt in denverdickten Aussenrändern (in der Mitte des kompakten Teiles des Flügelrandes oder noch weiter aussen)verlaufend. Die 3 Rückenrippen nicht» oder sehr schwach vorspringend. Innere Hälfte der mittleren Fruditwand»schicht aus verschieden gerichteten, teilweise wirr»verlaufenden, stark verholzten und getüpfelten, sklerenchym»artigen Zellen bestehend, eine (an den Oelstriemen zuweilen unterbrochene) Hartschicht bildend (Subtribus 10c.Tordylifnae) 71.
65. Laubblätter 2» bis 3=fadi»fiederschnittig, vom Aussehen der Chaerophyllum-Arten, mit langröhrig»aufgeblasenen Scheiden. Teilfrüchte an der Fugenfläche breit zusammenhängend. Die 3 Rückenrippen geflügelt,etwa '/« so stark vorspringend als die Randrippen. Bündel der Hauptrippen 0 . Conioselinum pag. 1328.
65*. Laubblätter 3»zählig.zersdinitten und mehrfach fiederteilig oder fiederschnittig. Fugenfläche sehrschmal, auf die Umgebung der Samennaht (Raphe) beschränkt, Randflügel daher bis gegen die Fruchtmittehin klaffend. Die 3 Rückenrippen ungeflügelt oder nur sehr schwach geschärft-geflügelt, vielmal schwächervorspringend als die Randrippen (vgl. Jedoch Levisticum!). Alle Fruchtrippen mit deutlichen, an den Rückenrippenmeist etwa in der Mitte, an den Randrippen nahe dem Grunde des Querschnittes verlaufenden Bündeln . . 66.
66. Kronblätter weiss, grünlich oder rötlich, selten grün-gelblich, am Grunde deutlich verjüngt, mitschlanker, eingebogener Spitze oder mit einem schmalen, eingeschlagenen Läppchen. Narbe kopfig verdickt.Randflügel der Frudit breit klaffend, dünn, im Querschnitt mehrmals höher ausgezogen als die wenig vor-springenden Rückenrippen. Hüllblätter 0 oder vereinzelt vorhanden. Laubblattabschnitte letzter Ordnungentweder breit und fast gleichförmig gekerbt.gesägt oder schmal und ganzrandig . . Angelica pag. 1331.
66*. Kronblätter blassgelb, beiderends wenig verjüngt, elliptisch-stumpf, unten und oben eingebogen,mit vorspringendem Rückennerv. Griffelspitze kaum merklich verdickt) Narbe schmal, einseitig herablaufend.Randflügel der Frucht wenig- und schmal klaffend, dick, im Querschnitt nur etwa doppelt so hoch ausgezogenals die gleichfalls schmalen, fast flügelartig»gesdiärften Rückenrippen. Hüllblätter zahlreich, zurückgeschlagen.Laubblattabschnitte letzter Ordnung keilförmig, gegen die Spitze eingesdinitten-gelappt . Levisticum pag. 1349.