52*. Oelstriemen meist einzeln unter den Riefen (bei einigen Seseli.Arten zu 2 bis 4) .... 53.
53. Rippen fädlich, sämtlich gleichartig oder die Randrippen wenig dicker. Kronblätter verkehrt«herzförmig, mit in der Ausrandung eingeschlagenem Mittelzipfel. Frucht kahl oder zerstreut« bis dicht.behaart S6seli pag. 1226.
53*. Sämtliche Fruchtrippen breit, verdickt und korkig«angeschwollen oder verhärtet, die Randrippenkaum grösser als die rückenständigen 54.
54. Fruchthalter fehlend (bezw. der Innensdiicht der Fruchtwand angewachsen). Frucht über denSamen in einen den in 5 meist grosse, lanzettliche Zähne gespaltenen Kelchsaum tragenden Hals verschmälertund vom zweihörnigen Griffelpolster gekrönt; Rippen breit, sehr stumpf. Sumpf« oder Wasserpflanzen . Oenänthe pag. 1249.
54*. Fruchthalter frei entwickelt. Kelchsaum ungezähnt. Frucht eirund j die Kippen gekielt, im Quer«schnitt dreieckig, t.jähriges Unkraut, ohne Hülle, leicht kenntlich an den einseitig nach aussen gerichteten,zurückgeschlagenen, lang»linealischen, zugespitzten Hüllchenblättern Aethüsa pag. 1272.
55 (51**). Kronblätter reingelb, breit-eiförmig, mit einem breiten, fast flachen, breit.gestutzten, ein«gerollten Lappen an der Spitze, innen stumpf.gekielt. Hülle und Hüllchen fehlend. Laubblätter fein.zerteil^mit haarförmig.fädlichen oder pfriemlichen Zipfeln letzter Ordnung. [Vgl. auch Seseli gräcile W. et K. pag. 11271Kronblätter gelblich, breit.eiförmig, mit einem ziemlich schmalen, rinnigen, eingeschlagenen Endzipfel, innen miteinem flügeiförmig.vorspringenden Kiel. Hüllchen vorhanden] 56.
55*. Kronblätter grüngelb oder grünlich, länglich.elliptisch oder verkehrt-eiförmig, mit einem verdickten,nach innen und aussen vorspringenden Mittelnerv. Hüllchen vorhanden (bei Trochiscänthes armblätterig) 57.
56. Randrippen der Frucht kaum stärker entwickelt als die 3 rückenständigen, Frucht daher imQuerschnitt fast kreisrund. Pflanze seegrün, wenigstens oberwärts (besonders an den jungen Blütenständenund an den Früchten) mehr oder weniger stark bläulich.bereift. Blattscheiden meist 3 bis 6 cm lang oder,wenn die oberen erheblich kürzer, dann mit verkümmerter bis fehlender Spreite. Kronblätter (gepresst) 8 Abis 1 mm lang, ihre grösste Breite 1 bis l'/i mm, Blütendurchmesser meist 2 mm. Foeniculum pag. 1284.
56*. Randrippen in einen schmalen Flügel ausgezogen, Frucht daher linsenförmig (von vorn undhinten stark zusammengedrückt), mit breiter Fugenfläche. Pflanze dunkelgrün, schwach bereift. Blattscheidenmeist nicht über 2 cm lang, auch die oberen mit einer gut ausgebildeten, feinzerteilten Spreite. Kronblätter(gepresst) kaum über V 2 mm lang, etwa bis 8 /< mm breit, Blütendurchmesser bis 1V 2 mm; eingerollter End«läppen der Kronblätter etwa so breit als die grösste Breite des Kronblattes. (Vgl. auch Ridölfia pag. 1161 jdem Anethum im blühenden Zustande äusserst ähnlich und fast nur durch die breite [im flachausgebreitetenZustande der grössten Breite des Kronblattes fast gleichkommende], breit»gestutzte, mit 2 spreizenden Zähnenversehene Spitze der Kronblätter zu unterscheiden, nach dem Verblühen leicht kenntlich durch die seitlich«zusammengedrückte, an den Breitseiten durch eine tiefe Furche abgeteilte Frucht) . Anithum pag. 1290.
57. Kronblälter nicht benagelt, mit breitem Grunde sitzend. Dolden mittelgross, nicht sehr zahlreich,einzeln am Ende des Stengels und der Aeste; Gesamtblütenstand durchblättert. Laubblattzipfel letzter Ordnungschmal, ganzrandig oder nur unter Lupe sehr fein gesägt.gewimpert 38
57*. Kronblätter fast benagelt, nach dem Grunde lang keilförmig=verschmälert. Dolden klein, sehrzahlreich, zu einer fast blattlosen Rispe mit gegenständigen oder quirligen Aesten angeordnet. Laubblatt»abschnitte letzter Ordnung gross und breit, eiförmig, gekerbt«gesägt. Südalpen. Trochiscänthes pag. 1299.
58. Oelstriemen unter den Tälchen einzeln, selten zu 2(bis3'?), gross, deutlich. Hülle reichblätterig.Zierpflanze Gasparrinia pag. 1298.
58*. Oelstriemen sehr klein und zahlreich, bei der Reife gänzlich schwindend. Hülle 0 bis l«blätterig. Silaum pag. 1295.
59 (51***). Blüten (in den Hauptdolden) zwitterig. Kronblätter meist verkehrt=herzförmig=ausgerandet. 60.
59*. Blüten vielehig.2=häusig. Kronblätter ganzrandig«spitz. Randrippen geflügelt, die rückenständigenoft abweichend gestaltet. Zierpflanze aus Neuseeland, von eigenartiger Tracht; bis über mannshoch, steif unddornig.stechend, Dolden klein, achselständig, von den langen, in grasartig»schmale Fiedern zerteilten Laub»blättern weit überragt Aciphy.lla pag. 1328.
60. Oelstriemen unter den Tälchen einzeln oder nur vereinzelt und unregelmässig zu 2 bis 3, stetsdeutlich . 61.
60*. Oelstriemen unter allen Tälchen zu 3 oder mehr (zuweilen sehr klein). Bündel der Rückenrippenim Querschnitt kreisrund bis eiförmig, nie strichförmig. Randrippen paarweise zusammenschliessend . . 63.
61. Fruchtrippen ungleich, die Randrippen im Querschnitt etwa doppelt so hoch vorgezogen als diegleichfalls scharf geflügelten Rückenrippen; die benachbarten Randrippen zweier Teilfrüchte an der Fugeklaffend '(Teilfrüchte nur an einer schmalen Leiste zusammenhängend), die ganze Frucht daher 10»flügelig.